Ein Hauch von Italien. Der Run auf die „Don Camillo und Peppone“-Tickets hat eingesetzt.

Von Gaby Schätzle-Edelbauer. Erstellt am 25. April 2019 (05:16)
Boeger
Vorhang auf für das Sommertheater vor St. Othmar. Gabi und Andreas Berger (l.), Bürgermeister Hans Stefan Hintner und Kulturstadtrat Stephan Schimanowa freuen sich gemeinsam mit „Don Camillo“ Viktor Kautsch und „Peppone“ Andreas Roder auf die Saison

„Es wird ein überwältigendes Bühnenbild werden“, darin sind sich Gabi und Andi Berger einig. „Eine rund fünf Meter hohe Stadtszene, mit mehreren Häusern und alles bespielbar.“ Am 6. Juli hat „Don Camillo und Peppone“ vor der Kirche St. Othmar Premiere, in einer dem lokalen Ambiente entsprechenden und für die eineinhalbstündige Bühnenversion angepasste und gestraffte Fassung von Gabi und Andi Berger, der Vorlage von Gerold Theobalt nachempfunden.

„Wir können ja nicht wie im Film überblenden, also haben wir die Rolle der Lehrerin Fräulein Christina etwas erweitert und sie zur Erzählerin gemacht“, erläutert Gabi Berger das Konzept. Plan und Konstruktion wurden von Intendant und Regisseur Andi Berger in aufwendiger Kleinarbeit entwickelt. Derzeit liegen die acht Detailpläne in der Zimmerei.
Seit fast einem Jahr arbeitet Berger an der Produktion, in seinen Händen liegen die gesamte Organisation, die technischen Aspekte, das kaufmännische und nicht zuletzt das künstlerisch-dramaturgische Konzept.

Theobalts Vorlage, die ursprünglich auf den Kolumnen von Giovannino Guareschi beruhen, wurden für die Mödlinger Fassung um einige Szenen bereichert. So gibt es zum Beispiel einen Bischofsbesuch, bei dem Heidi Wimmer in der Rolle einer Nonne zu sehen sein wird.

Bergers Inszenierung bleibt nahe am Original, wird jedoch „mit etwas italienischem Flair aufgepeppt“ und hat mit Victor Kautsch als Don Camillo und Andreas Roder als Peppone zwei Protagonisten, die der Herausforderung mehr als gewachsen sind. Eine Besonderheit ist die Tatsache, dass mit Florian Werkgartner ein echter Christus-Darsteller am Kreuz hängen wird.

„Für die Generalprobe gibt es nur noch drei Einzelsitze“,freut sich Intendant Andi
Berger über regen Zuspruch

Besonders freut es Berger, dass mit Christian Höller und Max Paul zwei Mödlinger Profis gewonnen werden konnten, die in der Inszenierung für entsprechende Musikbegleitung sorgen werden. Höller ist für den kirchlichen (Orgel-)Part zuständig, Paul und ein Ensemble der Blasmusik Mödling repräsentieren musikalisch das italienische Dorfleben um Peppone.

In den nächsten Tagen beginnen die Proben. Der Kartenvorverkauf läuft schon ausgezeichnet. „Für die Generalprobe gibt es nur noch drei Einzelsitze, für die 18 regulären Vorstellungen sind bereits ein Drittel der Plätze verkauft.“

http://www.theater-moedling.at