Höbart im Team von „Haus Helene“. Diversion: FPÖ-Landesparteiobmann & Nationalrat ist einmal pro Woche im Seniorenwohnhaus in Oberwaltersdorf tätig.

Von Andrea Rogy. Erstellt am 12. Juli 2017 (02:18)
privat

FPÖ-Landesparteiobmann Christian Höbart arbeitet seine gerichtlich ausgehandelten 180 Stunden Sozialdienst im Seniorenwohnhaus „Helene“ in Oberwaltersdorf ab. In dem Verfahren ging es um den Verdacht der Urkundenfälschung in Zusammenhang mit der FPÖ-Wahlliste für die Gemeinderatswahl 2015. Höbart betont im Gespräch mit der NÖN, dass „die Diversion nicht mit einem Schuldeingeständnis gleichzusetzen ist. Ich habe in der Unterschriftencausa Verantwortung übernommen. Die Sache war unangenehm für alle Beteiligten. Ich stehe nun dafür gerade, die Sache ist damit vom Tisch“.

Die gemeinnützige Arbeit wollte Höbart bewusst in einer Einrichtung erledigen, wo er es „mit der älteren oder jüngeren Generation unserer Landsleute zu tun hat“. Im „Haus Helene“ gibt es 30 Wohneinheiten, die Senioren bekommen im Sinne des betreuten Wohnens gewisse Serviceleistungen wie die Mahlzeiten. Dabei unterstützt Höbart das Team: „Ich verbringe hier meistens einen Tag pro Woche. Ich serviere Essen, räume die Tische ab, halte die Grünanlagen auf Zack und übernehme auch Reinigungstätigkeiten.“

Höbart sieht seine Tätigkeit durchwegs positiv, für ihn ist es „der Tag in der Woche, wo ich die Last der normalen Arbeitswelt verlasse und den Menschen unter die Arme greife“.

Auch Sabine Marhann, Obfrau des Vereins „Haus Helene – Betreubares Wohnen für Senioren“ ist zufrieden mit der Unterstützung: „Christian Höbart hat sich als sehr liebenswerter, freundlicher und fleißiger Mann sofort ins Team integriert.“