Keine Freude über Logistik-Zentrum in Achau

Spatenstich für Bauwelt Sochor erfolgt.

Erstellt am 21. Oktober 2021 | 05:25
Keine Freude über Logistik-Zentrum Achau
Bürgermeister Johannes Würstl (4.v.l.) mit Matthias Kollar von Generalunternehmer Goldbeck-Rohmberg, Baumeister Michael Erlinger, den Architekten Viktor Marschalek und Ralf Mühlbacher, Michaela Rammel von Raiffeisen Niederösterreich-Wien, mit den Geschäftsführern Johannes Kauer, Markus Hutschinski und Oliver Ott.
Foto: privat

Spatenstich für das Logistikzentrum des Baustoffhändlers Sochor. Besonders Biedermannsdorf und Laxenburg waren erbost über das Vorhaben, einen neuen Logistiker nur einen Steinwurf von ihren Gemeindegrenzen zu errichten.

Doch die Resolutionen der Nachbarn hatten nichts bewirkt, das Projekt steht. Achaus Bürgermeister Johannes Würstl, Bürgerliste, erklärte: „Für Sochor war keinerlei Widmung erforderlich, da diese für das Projekt bereits vorlag. Es war daher nur eine Betriebsgenehmigung seitens der Bezirkshauptmannschaft Mödling notwendig.“

Die Anlieferung der Waren- und Zustellung an die Kunden erfolgt fast ausschließlich von der Autobahn“, Max hutschinski Sochor-Geschäftsführer

Das Gewerbegebiet ist nicht im Besitz der Gemeinde Achau, sondern gehört der Firma Schrack, die 2017 den gesamten Grund erwarb und jene Fläche, die sie nicht benötigt, verkauft.

Der Baustoffhändler plant, noch in diesem Jahr mit Erdarbeiten zu starten, die Eröffnung soll Anfang 2023 erfolgen.

Sochor-Geschäftsführer Max Hutschinski erklärt im NÖN-Gespräch: „Das Logistikzentrum Achau ist als reiner interner Zustell-Standort für den Baustoffhandel Sochor konzipiert, es werden keine Kundenabholungen stattfinden. Die Betriebszeiten sind von sechs Uhr bis in den späteren Nachmittag vorgesehen. Die Anlieferung der Waren- und Zustellung an die Kunden erfolgt fast ausschließlich von der Autobahn. Alle Lieferanten werden von Sochor instruiert, diesen Anfahrtsweg zu wählen.“