Ballspielplatz Quellenstrasse: Mödling arbeitet an Platzverlegung

Erstellt am 26. Mai 2022 | 05:18
Lesezeit: 3 Min
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Silvia Drechsler glaubt an neuen Ballspielplatz.
Foto: Dworak
Der Aufschrei der Spielplatz-Initiative Quellenstraße beschäftigt Stadtpolitik. Es wird fieberhaft an Lösung gearbeitet.
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Kathrin Kollmann, bei der die Fäden der Initiative „Nehmt uns nicht den Spielplatz weg“ zusammenlaufen, ist irritiert von den Aussagen der Politik, dass sich die „Umstände geändert haben“. Sie merkt an: Damit müssen wir auch unsere Forderungen anpassen: Ab jetzt treten wir für die Verlegung des Kindergartenbaus und für den Erhalt des Bewegungsraums und Freizeit-Treffpunkts, der explizit Kindern und Jugendlichen gewidmet ist, dieser kleinen Sport- und Grün-Oase im Neusiedlerviertel ein.“

Eine diesbezügliche Online-Petition wurde gestartet, die sehr erfolgreich läuft, die NÖN berichtete online.

Denn es sei den Kindern im Neusiedlerviertel auch nicht zumutbar, rund 900 Meter zum Haus der Jugendarbeiterbewegung in der Buchwieser-Gasse zu gehen, um die Asphaltspielplätze dort zu benutzen, wo es keinen Schatten und keinen Trinkbrunnen gäbe.

Vizebürgermeisterin Silvia Drechsler hält fest: „Der Spielplatz in der Buchwiesergasse wurde von der Stadt ganz klar als Ausweichquartier deklariert. Wir arbeiten mit Planern daran, um in der Carl Zwilling-Gasse, wo es einen breiten Grünstreifen gibt, einen Ballspielplatz inklusive schallschutzdämmender Maßnahmen zu errichten.“ Gearbeitet wird auch an einer Verkehrslösung, die mitbeeinflusst, wo der Ballspielplatz errichtet werden kann.

„Nächste Woche werden wir hoffentlich so weit sein, dass wir die genauen Abmessungen für den Ballspielplatz dem Sport- und Spielplatzreferat übermitteln“, sagt Drechsler. Auf diese genauen Maße wartet Spielplatzstadträtin Anna-Theres Teichgräber, Grüne, schon sehnsüchtig. „Wir müssen wissen, wie groß die freie Fläche im Garten des Kindergartens sein muss. Auf die Daten, die das Bauamt liefern soll, warte ich schon seit Monaten.“

Auch Grüne geht von Lärmschutzwänden aus

Die Stadträtin geht „fix davon aus, dass wir für einen neuen Ballspielplatz Lärmschutzwände brauchen. Für die Anrainer ist es bei einer Platzverlegung neu, dass sie ein direktes Gegenüber haben. Auch sind wir dabei, die Asphaltplätze in der Buchwiesergasse aufzuwerten und mit Trinkbrunnen auszustatten“.

Sobald die Planer ein Konzept erstellt haben, aufgrund dessen man auch die Kosten ermitteln könne, werde dieses dem Gemeinderat vorgelegt.

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