Mödling: Der „Obstkreis“ lässt nichts verfaulen. Marmeladen, Säfte und Hochprozentiges – eine Initiative gegen Lebensmittelverschwendung in der Hauptstraße 56.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 06. Januar 2021 (05:55)
Start frei für den „Obstkreis“ in der Hauptstraße 56: Bürgermeister Hans Stefan Hintner (r.) sowie Wirtschaftsstadtrat Gert Zaunbauer (vorne) mit dem Betreiber-Team Magdalena Pruckner, Tobias und Martin Gram sowie Anita Dauba (v.l.).
Gemeinde

„Obstkreis“: Mit einer innovativen Geschäftsidee wollen die Maria Enzersdorfer Martin Gram, Sohn Tobias, Anita Dauba und Magdalena Pruckner in der Hauptstraße 56 in Mödling punkten: Obst und Gemüse aus Privatgärten werden zu Marmeladen, Chutneys, Schnaps und Saft verarbeitet.

„Der ,Obstkreis’ ist regional und nachhaltig. Wir verwenden vorhandene Ressourcen und Lebensmittel aus der Natur, die bisher ungenutzt geblieben sind“, betonte das Obstkreis-Quartett. In vielen Gärten und auch im öffentlichen Raum verrotten Jahr für Jahr viele Tonnen von Früchten, Gemüse und Kräutern.

Obst und Gemüse werden gratis geholt

„Wir sammeln alles kostenlos ein und verarbeiten es zu Lebensmitteln, im Sinne einer ,Obst- und Gemüsemanufaktur’ anstatt sie verrotten zu lassen.“ Bei den Obstpartnern übernehme man zudem auch die Obstbaumpflege, „um uns allen in Zukunft beste Fruchterträge zu bescheren“, ergänzten die Betreiber.

Zur Geschäftseröffnung stellten sich auch Bürgermeister Hans Stefan Hintner und Wirtschaftsstadtrat Gert Zaunbauer, beide ÖVP, mit besten Wünschen ein. „Eine tolle Idee, regionale und nachhaltige Produkte vor unserer Haustüre besser zu nutzen. Ein weiterer Schritt gegen Lebensmittelverschwendung“, lobte der Stadtchef das Start-up-Quartett.

www.obstkreis.at