Mödling: Franz Josef Mayer-Gedächtnispreis für Bariton Filler

Junger Bariton Christoph Filler vertritt sein Mödling auch international.

Erstellt am 04. Dezember 2021 | 05:23
Lesezeit: 2 Min
Franz Josef Mayer-Gedächtnispreis
Der Preisträger Christoph Filler (2.v.r.) mit Ortschef Hans Stefan Hintner (r.), Edda Mayer-Welley und Kulturstadtrat Stephan Schimanowa.
 
Foto: Boeger

Alle zwei Jahre würdigt die Jury des Franz Josef Mayer-Gedächtnispreises einen jungen Mödlinger Künstler, der den Namen der Stadt weit über deren Grenzen hinaus bekannt macht. Der Gedächtnispreis erinnert an den rührigen Begründer der Bühne Mayer und wurde unter dem dem damaligen Kulturstadtrat Paul Werdenich, SPÖ, ins Leben gerufen.

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Der Jury, ihr gehören Franz Josephs Töchter Edda, Eva-Maria und Hannelore, Kulturstadtrat Stephan Schimanowa, SPÖ, und Kulturamtsleiter Manfred Pongratz an, hatte sich zwischen vier Personen zu entscheiden. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis ging heuer an den Mödlinger Bariton Christoph Filler.

„Der junge Künstler erfüllt ganz hervorragend die maßgeblichen Kriterien des Preises.“
Kulturstadtrat Stephan Schimanowa

Schimanowa erklärt die Entscheidung so: „Der junge Künstler erfüllt ganz hervorragend die maßgeblichen Kriterien des Preises.“ Aufgewachsen in Mödling, machte Filler seine ersten musikalischen Schritte bei den „Sängerknaben vom Wienerwald“ in St. Gabriel und absolvierte schließlich ein Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.
Sein Debüt feierte er 2019 im Wiener Musikverein mit Bachs „Matthäuspassion“.

Inzwischen ist Filler fixes Ensemblemitglied des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München und regelmäßiger Gastsänger an Opernhäusern wie der Deutschen Oper am Rhein (Düsseldorf), dem Staatstheater Darmstadt oder dem Stadttheater Chemnitz. Der Sänger beeindruckt durch seinen Stimmumfang, seine Fähigkeit, mit Texten umzugehen und seine spielfreudige Bühnenpräsenz.

„Ich fühle mich dadurch wirklich geehrt.“ Christoph Filler

Filler, der im November im Wiener Musikverein zu hören war, nahm den Preis mit großer Freude entgegen: „Ich fühle mich dadurch wirklich geehrt.“ Derzeit probt er am Tiroler Landestheater für Rossinis „L’italiana in Algeri“, Die Premiere ist am 19. Dezember vorgesehen.
Filler freut sich aber auch schon auf seinen nächsten Auftritt in Wien, dieser wird zu Weihnachten im Musikverein sein.