„Triple A“ für die Jubiläums-Halle. Prüfbericht / Ulrike Gugler gibt einen positiven Ausblick für die Mehrzweckhalle; nur kleine Änderungen notwendig.

Erstellt am 05. November 2013 (15:14)
Von Bernhard Garaus

Prüfbericht / Einen positiven Prüfbericht für die Jubiläumshalle gab es von Bilanzprüferin Ulrike Gugler bei der vergangenen Gemeinderatssitzung. Sie gab einen „uneingeschränkten Bestätigungsvermerk, sozusagen das Triple A der Prüfer“, wie sie in ihrem Bericht erklärte. Alle Rechnungen seien korrekt gelegt.

Das abgerechnete Jahr 2012 war zwar vom operativen Ergebnis nicht gut, was aber durch den großen Umbau und die damit verbundene Schließung zu erwarten war.

Fortbestand in den nächsten Jahren scheint gesichert

Für das laufende Jahr sieht der Ausblick dagegen sehr gut aus: „Der Umsatz liegt über den budgetierten Zahlen. Ich sehe den Fortbestand der Halle für die nächsten Jahre gesichert.“ Einige Verbesserungs-Anregungen gab es bei der Prüfung, der wesentlichste Punkt ist dabei der Grund, auf dem die Halle steht.

Dieser gehört nämlich der Gemeinde, rechtlich wurde also auf fremdem Grund gebaut. Rechtlich handelt es sich daher um ein sogenanntes Superädifikat, „für eine saubere Abgrenzung muss das geklärt werden“, so Gugler. Da die MZH als hundertprozentiges Tochterunternehmen der Gemeinde geführt wird, sollte es aber in der Praxis zu keinen Problemen kommen.

„Die Entfilzung ist unsere Hausaufgabe“

Peter Schiller, SPÖ, freut sich über den positiven Bericht und meint: „Die Entfilzung zwischen Gemeinde und Mehrzweckhalle ist unsere Hausaufgabe.“ So sieht es auch Bürgermeisterin Beatrix Dalos, ÖVP.

Christoph Luisser von den Freiheitlichen stellte klar, dass die Prüferin kein Konzept über die Baumaßnahmen der Jubiläumshalle gesehen habe und dass es auch heuer im operativen Geschäft ein Minus geben werde. Nach dem Zuschuss der Gemeinde könnte sich dagegen heuer sogar ein Plus ausgehen.

Der parteifreie Mandatar Gerald Krammer brachte einen Überblick über die Entwicklung der Halle und ihre Finanzen: „Wir sollten den Betrieb nicht noch erweitern, weil es dadurch immer teurer wird.“ Dem konterte Manfred Fausik, SPÖ: „Wir sind im Gemeinderat übereingekommen, dass wir uns die Halle leisten wollen.“