Mödlinger Müllsünder im Visier. Die Stadtgemeinde sagt der illegalen Mistentsorgung den Kampf an und wirft ein wachsames Auge auf die Sammelinseln.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 02. September 2020 (05:14)
Um illegale Ablagerungen zu vermeiden, werden Altstoff-Sammelinseln ab sofort überwacht.
Stadtgemeinde Mödling

In Mödling gibt es über das gesamte Stadtgebiet verteilt insgesamt 34 Altstoff-Sammelinseln mit 375 Müllcontainern für die verschiedenen Abfall-Arten. Zusätzlich stehen ein kostenloses Sperrmüll-Abholservice (einmal pro Jahr), Grünschnitt-Säcke und die Müllumlade-Station zur Verfügung, um den Abfall „richtig“ loszuwerden.

Dennoch kommt es immer wieder zu illegalen Müllablagerungen innerhalb der Altstoff-Sammelinseln. Im Vorjahr wurde 102 Tonnen vorschriftswidrig abgelieferte Mist im Bereich der Sammelinseln entfernt, heuer waren es bis Mai bereits 61 Tonnen, hat die zuständige Stadträtin Franziska Olischer, ÖVP, Zahlen parat.

Und diese Extra-Entsorgung kommt der Allgemeinheit teuer: 30.000 Euro waren 2019, schon 15.000 Euro heuer. Ganz zu schweigen von Gefahren für die Umwelt durch ölhaltige Flüssigkeiten und Inhalte, die den Boden und das Grundwasser kontaminieren. Um dieser negativen Entwicklung entgegenzuwirken, hat der Gemeinderat eine Überwachung der Altstoff-Sammelinseln durch die Firma Securitas in Auftrag gegeben. In dem Pilotprojekt werden die Sammelinseln rund um die Uhr überwacht.

Olischer appelliert an die Mödlingerinnen und Mödlinger, den Müll korrekt zu entsorgen und auch auf mögliche schwarze Schafe einzuwirken, denn „nur gemeinsam können wir Mödling sauberer halten“.

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