Maria Enzersdorf: Die Badner Bahn pflanzt auch Bäume

Künftig wachsen 26 Obstsorten an drei Standorten im Biosphärenpark.

Erstellt am 27. November 2021 | 05:23
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Andreas Weiß (Direktor „Biosphärenpark Wienerwald“), Christoph Kainz (Aufsichtsratsvorsitzender des Biosphärenparks und Bürgermeister von Pfaffstätten), Monika Unterholzner (Wiener Lokalbahnen), „Klosterbauer“ Johannes Kleedorfer, Andreas Babler (Bürgermeister Traiskirchen) und Bernhard Stadlmann vom gleichnamigen Weingut.
Foto: WLB/Zinner

Der Biosphärenpark Wienerwald erstreckt sich über Wien und Niederösterreich – so wie die Badner Bahn. Und beide erfüllen ihre Funktion fürs Klima. Bäume nehmen Treibhausgase auf und setzen Sauerstoff frei. Obstbäume bieten zusätzlich auch einen kulinarischen Mehrwert.

Die Wiener Lokalbahnen setzen genau hier einen Schwerpunkt und pflanzen an drei Standorten entlang der Badnerbahn-Strecke zwischen Wien und Baden insgesamt 40 neue Obstbäume – unter anderem entlang der Außenmauer des Klosters St. Gabriel in Maria Enzersdorf. Die jungen Bäume sollen in einigen Jahren erste Früchte tragen, mit Sorten wie „Große Germersdorfer“ (Kirsche), „Rote Reichenauer“ (Kriecherl) oder dem „Rodauner Goldapfel“.

Andreas Weiß, Direktor des „Biosphärenpark Wienerwald“ bedankte sich bei Lokalbahnen-Geschäftsführerin Monika Unterholzner über die „Zusammenarbeit mit einem Partner aus dem Bereich Mobilität“.

Das Biosphärenpark-Management unterstützt das Vorhaben bei der Pflege mit fachlichem Know-how. Für Badnerbahn-Nutzer ist die Entwicklung der Bäume vom Zug aus allerdings nur in Traiskirchen in Höhe des Weinguts Stadlmann zu beobachten; die beiden anderen Örtlichkeiten (auch Wien-Rodaun) liegen abseits der Trasse.

Gemeinde ist auch nicht untätig

Auch die Marktgemeinde selbst hat neu- und nachgepflanzt – heuer insgesamt 126 Mal in Kooperation mit der Firma Starkl. Aktuell drei Feldahornbäume in der Dobrastraße 140.