Der Tunnel in Achau bleibt eine Gefahrenquelle

Erstellt am 06. Juli 2022 | 04:44
Lesezeit: 2 Min
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An der Ausleuchtung der Bahnunterführung sei zu arbeiten, meint Friedrich Kapusta.
Foto: Kapusta
NÖN-Leser macht auf Phänomen aufmerksam, das die Zahl der Unfälle in der Unterführung Pottendorfer Linie erklären könnte.
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Vor wenigen Tagen ereignete sich ein weiterer Unfall in der Unterführung der Pottendorferlinie auf der B11. Laut FF Achau wurde dabei ein Kleinlastkraftwagen so beschädigt, dass er die Fahrt nicht selbstständig fortsetzen konnte und die Unterführung blockierte. Diesmal verlief der Unfall aber ohne Verletzte, die FF Achau barg lediglich eines von zwei Fahrzeugen und transportierte dieses ab. Obwohl diese Kollision weit glimpflicher verlief als die Unfälle davor, „habe ich sofort die entsprechenden Behörden informiert“, sagt Bürgermeister Johannes Würstl, Bürgerliste Achau.

Behörde arbeitet bereits Maßnahmen aus

Die Bezirkshauptmannschaft sei bereits dabei, Maßnahmen zu erarbeiten, um die Unterführung vor allem für Fahrzeuglenker, die aus der Fahrtrichtung Biedermannsdorf kommen, sicherer zu machen.

Maßnahmen wünscht sich auch SPÖ-Gemeindevorstand Rudolf Moser. „Es hat bereits eine Fußgänger- und Radfahrerzählung gegeben, denn auch diese sind gefährdet, wenn Autofahrer plötzlich mit überhöhtem Tempo aus der Unterführung kommen.“

NÖN-Leserbriefschreiber Friedrich Kapusta fährt diese Strecke von Biedermannsdorf kommend nach Achau öfters. Er meint: „Wenn man aus Biedermannsdorf kommend zum ersten Mal diese Strecke fährt, kann es zu einer optischen Täuschung bezüglich des Kurvenverlaufes kommen.“

Die Autofahrer könnten glauben, dass sie eine Linkskurve erwartet statt einer Rechtskurve, dazu hat er auch eine Videosimulation angefertigt. Das Video zeige, „dass die Ausleuchtung - sagen wir - entwicklungsfähig ist“. Auch er spricht das Problem an, dass „nach der Unterführung der oder die beim Fußgängerübergang Wartenden von Tempo 50 Fahrenden glatt ‚abgeschossen‘ werden, da der Reaktionsweg zu kurz ist“.

Auch Würstl hat ein Video erhalten. „Wir werden dieses umgehend an die Bezirkshauptmannschaft weiterleiten“, sagte der Ortschef.

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