Große Skepsis bei geplantem Logistik-Zentrum. Ein geplantes Logistik-Zentrum im Bereich der Brunner Heide sorgt bei der Gemeinde für wenig Gegenliebe.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 22. Juli 2021 (03:25)
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Im Gebiet der Brunner Heide / Anton-Benya-Siedlung soll ein bereits eingereichtes Logistikzentrum entstehen: Besonders die dadurch drohende Verkehrsbelastung durch Hunderte Lkw-Fahrten wird als verkehrstechnischer „SuperGAU“ gesehen, betont Bürgermeister Hannes Koza, ÖVP. „Es gibt diese eingereichten Pläne und auch den Willen des Eigentümers, dieses Projekt umzusetzen.“

Der Eigentümer des Grundstücks, die Rainer-Gruppe, sei von den Bedenken in Kenntnis gesetzt worden und gesprächsbereit: „Ich bin in regelmäßigem Austausch mit dem Eigentümer und versuche, hier noch gegenzusteuern. Es gibt Alternativen zu einem Logistikzentrum, welche zur Zeit ausgelotet werden.“

Hoffen auf Lösung für alle Beteiligten

Sein Ziel sei, „ein Projekt umzusetzen, mit dem alle involvierten Parteien zufrieden sind“.
Brunns Bürgermeister Andreas Linhart, SPÖ, hält es „für uns – und ich denke auch für Vösendorf – für wichtig, dass die Zu- und Abfahrt vom Logistikzentrum nicht über die von Wohnbauten gesäumte Anton Benya-Straße erfolgt, sondern über das eigenes dafür geschaffene Fahnengrundstück zwischen der Firma Stihl und dem OBI-Markt in die Fachmarktstraße“.

Seitens der Rainer-Gruppe gab es auf NÖN-Anfrage vorerst nur eine knappe Antwort: „Es ist korrekt, dass wir Pläne für ein Logistikzentrum eingereicht haben. Wir bitten allerdings um Verständnis, dass wir derzeit keine nähere Auskunft geben können, da wir uns in laufenden Behördenverfahren befinden.“