Neue Besitzverhältnisse in Shopping City Süd. Unternehmenskooperation in der Shopping City Süd: die französische "Crédit Agricole Assurances" übernimmt einen 45-Prozent-Anteil an Österreichs größtem Shopping Center, Unibail-Rodamco-Westfield (URW) führt das Management fort.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 29. April 2021 (11:49)
Eine französische Großbank steigt in der SCS ein.
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Die Shopping City Süd mit rund 25 Millionen Besucher pro Jahr zählt zu den zehn besucherstärksten Einkaufszentren in Europa. Der Netto-Angebotspreis für die gesamte Immobilie beträgt 1.065 Millionen Euro. Die Transaktion unterliege den üblichen Abschlussbedingungen - einschließlich der kartellrechtlichen Freigabe -, wird voraussichtlich im dritten Quartal abgeschlossen und sei ein Eckpfeiler der Entschuldungs-Strategie von Unibail-Rodamco-Westfield, heißt es in der Aussendung. Die Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, bis Jahresende 2022 europäische Vermögenswerte im Wert von 4 Milliarden Euro zu verkaufen.

Sowohl für die Kundinnen und Kunden als auch im operativen Geschäft ändere sich nichts, betont ein URW-Sprecher auf NÖN-Anfrage: Das erfolgreiche SCS Centermanagement-Team rund um Tomáš Urbanovský bleibe "unverändert und wird das Center auch zukünftig managen“.

Gerade während der Covid-19-Krise habe die Shopping City Süd einmal ihre starke Position am Markt unter Beweis gestellt. Die zahlreichen Neu-Eröffnungen und Markteintritte von internationalen Marken in den letzten Monaten (Maisons du Monde, Mister Spex, Dyson, ...) zeigen, dass "die SCS als Retail-Standort ein Alleinstellungsmerkmal auf dem österreichischen Markt genießt", wird seitens URW betont.