Shopping City Süd fährt sicher hoch. Im größten Einkaufszentrum Österreichs, der Shopping City Süd (SCS), fiebert man dem Neustart am Montag entgegen. Anton Cech, Österreich-Chef von Unibail-Rodamco-Westfield, Betreiber der SCS und des "Donauzentrum" in Wien, macht im NÖN-Gespräch deutlich, welche Sicherheitsmaßnahmen auf die Kundinnen und Kunden warten.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 06. Februar 2021 (20:20)
Anton Cech, Verantwortlicher der SCS und des "Donauzentrum" in Wien
Unibail-Rodamco-Westfield

Was die erlaubte Öffnung weiterer Geschäfte in der SCS betrifft, habe man angesichts vorangegangener Lockdowns "schon Routine", merkt Cech an. Am Wochenende stehe die finale Grundreinigung an, an Desinfektionsspendern mangle es am Areal ohnehin nicht. "Wir verstärken in jedem Fall die Security-Mannschaft, die beiden Informationsstände sind besetzt und es wird vermehrt Durchsagen geben, in denen wir auf die Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen hinweisen." Auch die Polizei werde noch intensiver unterwegs sein. An manchen Örtlichkeiten der Shoppingmall werde es zudem ein Einbahnsystem geben, die Besucheranzahl wird laufend kontrolliert: wird die höchst zulässige Anzahl von 9.000 überschritten, werden Eingangsbereiche vorläufig geschlossen. 

Geänderte Öffnungszeit: 9 bis 19 Uhr

Die Öffnungszeiten werden auf 9 bis 19 Uhr geändert. Auch wenn die Gastronomie noch immer auf Standby steht, freue man sich "sehr auf die Teilöffnung. Die vergangenen Wochen waren auch für uns sehr deprimierend", blickt Cech optimistisch in die Zukunft: "Ich bin zuversichtlich, dass die Kundinnen und Kunden vernünftig sind, sich an die Maßnahmen halten und auch froh sind, wieder etwas anderes als ihr Wohnzimmer sehen zu können." Für die ersten Tage erwartet Cech durchaus regen Betrieb, zumal auch der Umtausch von Weihnachtsgeschenken oder das Einlösen von Gutscheinen ansteht.