Anninger-Gebiet in Gaaden wird attraktiviert. Bemühungen um Jubiläumswarte sind im Gange. Anninger-Haus und „Krauste Linde“ werden saniert.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 07. Oktober 2019 (05:59)
Klaus Percig, Hansjörg Preiss, Rainer Schramm, Ferdinand Köck, Otto Pferschy, Robert Weber, Ulla Freilinger, Helmut Nossek, Ferdinand Rubel, Hubert Janku und Obmann Leopold Lindebner.
Bönnhoff

Das Gebiet rund um den Anninger für den Naherholungstourismus attraktiver zu machen, ist nicht nur dem „Verein der Naturfreunde vom Jahre 1877“ ein Anliegen, sondern auch den Bürgermeistern der Anninger-Gemeinden.

So nahmen Vertreter der Gemeinden Mödling, Guntramsdorf, Gumpoldskirchen, Gaaden und Hinterbrühl an der Vorstandssitzung teil.

Der Verein mit Sitz in Mödling ist für den Ausflugstourismus im Anningergebiet von zentraler Bedeutung. So werden das „Anninger-Schutzhaus“, die Waldrast „Krauste Linde“, die „Kaiser Franz Joseph-Jubiläumswarte“, die „Steinere Warte“ sowie 130 Kilometer Wanderwege vom Verein betreut.

Kooperation mit der HTL Mödling angedacht

Aktuell zerbrechen sich die Vereinsverantwortlichen rund um Obmann Leo Lindebner den Kopf, wie es in Zukunft mit der Jubiläums-Warte weiter geht. Aufgrund des bautechnischen Gutachtens ist der Abriss des Wahrzeichens unumgänglich.

Es gibt zwar großes Interesse an einer Neuerrichtung, völlig offen und ungeklärt ist hierbei jedoch die Frage der Finanzierung, die NÖN berichtete. Für dieses Projekt ist eine Kooperation mit der HTL Mödling angedacht.

Zusätzlich zu diesem Mega-Vorhaben werden im Anninger-Schutzhaus dringende Arbeiten zur Wasserversorgung und zur Adaptierung der WC-Anlage in der „Krausten Linde“ durchgeführt. Mit den Bundesforsten konnte eine Pachtfläche von 1500 m2 rund um die „Krauste Linde“ ausverhandelt werden, der Außenbereich kann mit einem Holzzaun eingefriedet und neu gestaltet werden.

Für die Bevölkerung wird es am 27. November, 16 Uhr, in der „Krausten Linde“, die Gelegenheit geben, den Verein näher kennenzulernen.

www.verein1877.at