Magdalena Lederbauer: Das Chemie-Talent aus Kaltenleutgeb

Magdalena Lederbauer hat vor einem Jahr an der Schweizer Elite-Uni ihr Studium begonnen.

Erstellt am 14. Oktober 2021 | 05:53
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Magdalena Lederbauer im Labortrakt der ETH Zürich.
Foto: privat

Die ETH (Eidgenössischen Technischen Hochschule) Zürich ist eine der Elite-Universitäten weltweit. Die Kaltenleutgebnerin Magdalena Lederbauer hat es nicht zuletzt aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen bei schulischen Chemiewettbewerben wie der „Internationalen Chemieolympiade“ geschafft, an dieser Uni ein Studium zu beginnen.

Noch mehr: Sie hat die Ergebnisse der Erstjahresprüfungen erhalten und mit einem Durchschnitt von 5,92 (von maximal 6,00 im Schweizer Notensystem) „sehr gut bestanden. Alles in allem bin ich sehr glücklich in der akademischen Umgebung und freue mich auf die Herausforderungen, die die nächsten Semester mit sich bringen“. Im Laufe des ersten Studienjahres hat sich Magdalena primär in die fachliche Materie vertieft, sich aber auch in die „wissenschaftliche Community“ eingebracht, so etwa im Fachverein „meiner Universität, der Jungen Schweizerischen Chemischen Gesellschaft und bei Swiss Women in Chemistry“.

Lederbauer hat sich auch erstmals als Tutorin für den Pandemie-bedingt online stattfindenden „Ersatzwettbewerb der österreichischen Chemieolympiade“ engagiert, der den Teilnehmern die Chance geboten hat, trotz Einschränkungen ein Bundesfinale zu erleben und sich in Kursen und Übungen weiterzubilden.

Förderungen reißen nicht ab

Eine neue Initiative der österreichischen Chemieolympiade möchte sie noch erwähnen, „da das etwas ist, von der viele Schüler profitieren können: Seit diesem Semester gibt es die ‚JÖCHO‘, ein Programm, das im Oktober startet und interessierte Schüler begleitet, mit Unterlagen versorgt und fördert, um sich weiterzubilden beziehungsweise den Wissensdurst in der Chemie zu stillen.“