Impfangebot wird im Bezirk Mödling massiv ausgeweitet

Das Landesimpfzentrum in Laxenburg geht ein Monat früher als geplant wieder in Betrieb.

Erstellt am 24. November 2021 | 06:01
Impfangebot SCS
Mit gutem Beispiel voran: Landesrat Martin Eichtinger holte sich im Impfzentrum in der Shopping City Süd den dritten Stich.
 
Foto: Dragan

Jetzt ist es doch ganz schnell gegangen, am Montag, öffnete das Impfzentrum im Laxenburger Conference Center wieder die Pforten. Stefan Spielbichler von Notruf NÖ klärt auf: „Nachdem kommuniziert wird, dass man sich die dritte Impfdosis schon nach vier statt nach sechs Monaten nach der zweiten Teilimpfung holen soll, haben wir das Impfzentrum sofort wieder hochgefahren.“

Auch diesmal habe man Security-Personal im Einsatz, das die Parkplatzsituation im Auge haben werde. „Wir haben das mit dem Conference Center geklärt, es gibt Parkplätze vor dem Center und bei der Zufahrt zum Impfzentrum“, sagt Spielbichler. Geändert habe sich nur die Zugangssituation, erläutert das Conference Center auf NÖN-Nachfrage: „Es wird zwar wieder im Schlosstheater geimpft, man benützt aber einen anderen Eingang, und zwar jenen Seiteneingang, der im Zuge der Generalsanierung des Theaters geschaffen wurde.“ Geimpft wird mit Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna.

Impfstraße in der SCS bleibt bestehen

Der Wirbel war am Montagvormittag groß, die NÖN hat nachgefragt – und kann Entwarnung geben: Die erst vor wenigen Tagen im Bürohaus der Westfield-Shopping City Süd eröffnete Impfstraße bleibt bestehen. Das Landesimpfzentrum in Laxenburg steht ab sofort zusätzlich zur Verfügung, bestätigte Stefan Spielbichler von „Notruf Niederösterreich“. Einzige Neuerung: man sei gemeinsam mit dem SCS-Management bestrebt, in den nächsten Tagen eine andere, noch besser geeignete Location im Bereich der Shopping Mall zu finden.

Aufreger rund um den Impfbus

Die Einführung der Impfbusse sei „grundsätzlich etwas Großartiges“, wie es allerdings vor Ort ablaufe, spotte jeder Beschreibung, ließ eine Dame im NÖN-Gespräch ihrem Unmut freien Lauf. „Man steht halbnackt im Freien, das muss man doch auch anders lösen können.“ Was sie fast noch mehr erzürnt habe. „Bei etwa 80 Prozent der am 7. November in Hinterbrühl Geimpften kann die Impfung nicht in den Digitialen Impfpass übertragen werden. Warum, kann mir niemand sagen?“

„Dass man beim Bus zwangsläufig eher im Freien ist, lässt sich bei dieser Art Impfstelle leider nicht vermeiden“, bedauert Spielbichler. „Wir stellen aber – soweit möglich – Zelte mit Heizungen auf und versuchen, vieles in öffentliche Gebäude zu verlegen.“ Und „ja, die ELGA GmbH hatte fast zehn Tage lang österreichweit massive Probleme“. An der händischen Übertragung werde mit Hochdruck gearbeitet.