Ausbau der Volksschule Wr. Neudorf verzögert sich. Jungfamilien stehen im Fokus der Gemeindepolitik: Nach dem Kindergarten muss auch Volksschule größer werden.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 30. Mai 2020 (05:10)
Vor dem Zubau, der in Holzriegel-Leichtbauweise ausgeführt wird: Britta Dullinger, Marion Amri, Robert Bauer, Bürgermeister Herbert Janschka und Norman Pigisch.
Willy Kraus

Wiener Neudorf ist zu einer beliebten Zuzugsgemeinde geworden. Auch die Geburtenrate ist dank der vielen Jungfamilien angestiegen. So erfreulich diese Entwicklung auch ist, sie bringt es mit sich, dass die Gemeinde ihre Infrastruktur diesen neuen Tatsachen anpassen muss.

Bürgermeister Herbert Janschka, ÖVP, erklärt: „Seit dem feststeht, dass wir ab dem Schuljahr 2020/21 mehr Klassenräume in der Volksschule brauchen, arbeiten wir an der Erweiterung des Volksschulgebäudes.“

Allerdings hat das Coronavirus den Bauzeitplan durcheinandergewirbelt. Durch die Abstandsregeln auf den Baustellen können nicht alle Fachkräfte gleichzeitig arbeiten. Geplant war die Fertigstellung Ende August dieses Jahres, nun wird Mitte Oktober angepeilt. Janschka verspricht: „Bis dahin wird es ausreichend Ausweichmöglichkeiten im Gebäude geben.“

Fix ist, dass im kommenden Schuljahr zwei neue Klassenräume benötigt werden, der Zubau beinhaltet vier neue Räume, um für die Zukunft gerüstet zu sein.

In der schulfreien Zeit im Juli und August sollen der Zubau mit dem Altbau verbunden sowie alle staub- und lärmverursachenden Durchbrüche und der Zusammenschluss der notwendigen Versorgungsleitungen durchgeführt werden. Da auch auf dem Nachbargrundstück der Schule neue Wohnungen gebaut werden, rechnet Janschka mit einem weiteren Zuzug von Jungfamilien.