Demo auf Sonntag verlegt. Gemeinderat Mario Rosensteiner von der Liste "Wir Brunner zu 100 Prozent" aus Brunn am Gebirge hat als "Gerechtigkeitsfanatiker" am 7. Februar zur „Ersten mobilen Wiener Demo“ aufgerufen, die er unter das Motto „Das Recht zu Demonstrieren – Grundrecht Versammlungsfreiheit in Österreich“ gestellt hat.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 05. März 2021 (10:07)
Der Bus für die Demo am Samstag stünde bereit.
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Von den erwarteten - bis zu - 2.000 Pkw und Radfahrern war wenig zu bemerken, die etwa 30 Pkw zogen völlig problemlos hinter dem Bus, in dem Rosensteiner saß, die Runden um den Ring. 

Organisator Mario Rosensteiner hat Einspruch gegen die Untersagung erhoben.
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Für Samstag hat Rosensteiner um eine weitere gleichgeartete Kundgebung angesucht. Thema: "EIN HERZ für Betreiber, Vereine/Clubs von: Gasthäuser, Hotel, Taxi/Busse, Disco, Veranstalter, Nachtleben, Zirkus, Würstelstand, Schausteller, Kino, Sportvereine, Künstler, Sänger, Musikkapellen, Theater, Jugendtreff, Tanzschulen, Schauspieler". Ein Fahrzeug-Corso hätte sich zwischen 13 und 16 Uhr vom Heldenplatz aus entgegen der Fahrtrichtung am Ring bewegen sollen. Hätte - denn die Demo wurde aufgrund der steigenden Corona-Zahlen untersagt: "Durch die Abhaltung der Versammlungen würde das öffentliche Wohl verletzt werden", hieß es seitens der Polizei und des Gesundheitsdienstes der Stadt Wien. 

Rosensteiner hat fristgerecht Einspruch erhoben und Änderungsvorschläge eingebracht: "Die Fahrtrichtung am Ring für die Demo entscheidet die Polizei und die Demo findet nur mit Kraftfahrzeugen statt. Keine Fahrräder - damit kann die 2-Meter-Covidregel eingehalten werden."

Nunmehr ist fix: Die Demo darf doch stattfinden, allerdings am Sonntag, 7. März. Treffpunkt ist am Parkplatz St. Marx, die Abfahrt Richtung Zentrum ist gegen 12.40 Uhr angesetzt. Dann geht es im Konvoi um den Ring. Das Ende der Demo ist spätestens mit 15 Uhr festgesetzt.