Alufix möchte Mitarbeiterzahl erhöhen. Rund ein Jahr nach der Insolvenz und etwa neun Monate nach der Übernahme durch ein großteils oberösterreichisches Konsortium hat die Alufix Folienverarbeitungs GmbH angekündigt, die Belegschaft erweitern zu wollen. Im Fokus steht dabei einer Aussendung vom Dienstag zufolge der Standort in Wiener Neudorf (Bezirk Mödling). Die Beschäftigtenzahl von derzeit 160 soll um 15 Prozent erhöht werden.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 24. März 2020 (11:32)
Alufix
APA/ ROBERT JAEGER

Das Unternehmen sucht Mitarbeiter in den Bereichen Produktion, Lager und Logistik. Alufix verzeichnet aktuell einen guten Geschäftsverlauf. "Gerade in Zeiten einer Krise, wo es schnell zu Engpässen bei Lieferanten aus dem Ausland kommen kann, ist das die Bestätigung für die richtig gewählte Strategie", so Unternehmenssprecher Florian Huemer.

Der Hersteller von Folien, Spezialpapieren und Müllsäcken für Haushalt, Gastronomie und Gewerbe hat nach eigenen Angaben den Turnaround unter anderem durch eine Straffung des Sortiments geschafft. Ein besonderer Schwerpunkt liegt nunmehr auf der Herstellung von umweltfreundlicheren Produkten. "Im Moment entwickeln wir eine Kombination aus Backpapier, Alu- und Frischhaltefolie auf Basis abbaubarer Materialien", sagte Huemer.

Wegen Produktionsschwierigkeiten und schwankender Rohstoffpreise beantragte Alufix Anfang März 2019 ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beim Landesgericht Wiener Neustadt. Nachdem mehrere unverbindliche Angebote vorgelegen waren, übernahm im Juni des Vorjahres ein Konsortium bestehend aus der Linzer Simentum Management- und Beteiligungs GmbH, der Drott Holding mit Sitz in Brunn am Gebirge (Bezirk Mödling) und der Double Cross Corporate Finance GmbH das insolvente Unternehmen.