Kopf-an-Kopf- Rennen mit Wien. Bei der Abstimmung zur „Saubersten Region Österreichs“ führt Wiener Neudorf. Von Karl Stiefel

Von Karl Stiefel. Erstellt am 20. Juli 2017 (04:48)
Reinwerfen statt Wegwerfen / Kurt Keinrath

Es sind weniger als 100 Stimmen, die zwischen Wiener Neudorf und Wien bei der Wahl zur „Saubersten Region Österreichs 2017“ liegen – noch führt die Gemeinde. Für Vizebürgermeisterin Elisabeth Kleissner, Umweltforum, gibt es viele Gründe, warum sie den Titel nach Hause bringen möchte.

Einer davon: „Ökologische Grünflächenpflege und ein sauberes, ordentliches Wohnumfeld sind die Grundlage zum Wohlfühlen im Ort. Dafür sorgen tagtäglich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von unserem Wirtschaftshof und von der Lebenshilfe. Letztere kümmern sich seit Jahren um zwei Parks, die stets aufgeräumt und gut gepflegt sind. Der Titel der ‚Saubersten Region Österreichs‘ wäre eine der größten Danksagungen, die ich mir für dieses Engagement vorstellen könnte.“

Seit 2007 beteiligt an einem adretten Ortsbild ist die Lebenshilfe, durch die Menschen mit Behinderungen den Kloster- und Rathauspark sauber halten. Franco Zecchin, Betreuer der Außengruppe, über die Arbeit: „Wir haben aktuell fünf vollwertige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die für die Müllentsorgung, das Rasenmähen und die Bewässerung zuständig sind. Dafür wird täglich eine Runde gedreht. Wir sind sehr stolz auf die Arbeit unserer Mitarbeiter und die wunderschönen Parks. Wenn Wiener Neudorf den Titel der ‚Saubersten Region Österreichs 2017‘ gewinnt, wäre das eine Bestätigung dieser langjährigen Initiative.“

Abstimmung bis 21. Juli auf

www.reinwerfen.at