Kultur-Gemeinde lädt Autoren zum Lyrik-Wettbewerb. Gemeinde und P.E.N.Club suchen Schriftsteller mit Werken zum Thema „Zivilcourage“.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 12. April 2019 (03:14)
Bürgermeister Herbert Janschka und Susanne Dobesch-Giese, Präsidentin des NÖ P.E.N.-Club, präsentieren den „Irene Harand“-Initiative.
Gemeinde

„Die Auszeichnung zur kulturfreundlichsten Gemeinde – gemeinsam mit den Voraussetzungen einer Gemeinde mit starker Wirtschaftskraft – sehe ich als Verpflichtung, auch kulturelle Aktionen zu setzen, die über die Ortsgrenzen hinweg wirken“, betonte Bürgermeister Herbert Janschka, ÖVP. Gemeinsam mit dem P.E.N.-Club, der Vereinigung von Autorinnen und Autoren, als Partner wird ein Literatenwettbewerb ins Leben gerufen.

Der im Herbst ausgestrahlte Dokumentationsfilm mit Julia Stemberger in der Hauptrolle als Irene Harand war letztlich die Initialzündung für die Namensgebung, betonte Janschka: „Harand verkörpert literarisches Schaffen, politisches Engagement und einzigartige Zivilcourage, die 1938 zu einem Kopfgeld im heutigen Wert von über 400.000 Euro und zur öffentlichen Verbrennung ihrer Bücher geführt hat.“

Heuer wird sich alles um „Lyrik“ und das Thema „Zivilcourage“ drehen, im nächsten Jahr steht „Prosa“ am Programm, machte Janschka deutlich. Drei Preise im Gesamtwert von 7.000 Euro sind ausgelobt. Eingereicht dürfen maximal drei Gedichte im Zeitraum 1. Mai bis 30. Juni. Die Siegerehrung erfolgt im Rahmen der „Irene Harand“-Matinee am Nationalfeiertag, 26. Oktober, im Beisein von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Einreichungen unter

irene-harand-preis@wiener-neudorf.gv.at