Skaterplatzersatz: Platz für die Jugend. Endlich gibt es einen Ersatz für den Skaterplatz: Das neue Jugendareal bietet Jugendlichen aller Altersstufen etwas.

Von Karl Stiefel. Erstellt am 25. September 2017 (04:28)
Robert Stania, Elisabeth Kleissner, Herbert Janschka und Wolfgang Grill von der NÖ.Regional.GmbH, mit der das Projekt geplant wurde, und den begeisterten Besuchern des neuen Areals.
Stiefel

Im Rahmen des Mobilitätstages wurde am Samstag der neue Jugendplatz am Gelände des Freizeitzentrums eröffnet. Dort, wo bis vor zwei Jahren der Skaterplatz war, gibt es nun ein vielfältiges Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche: Neben der Pumptrack – einer hügeligen Strecke für Fahrräder, Roller und Skateboards – gibt es auch eine Kletterwand, einen Fitness-Platz und einen Funcourt, auf dem Fußball und Basketball gespielt werden kann.

Entworfen wurde das Freizeitgelände zusammen mit Jugendlichen aus Wiener Neudorf, die sich bei zwei Veranstaltungen zur Planung des Jugendplatzes beteiligt haben.

"Gemeinsames Konzept mit Kindern entwickelt"

„Wir wollten nicht irgendetwas auf Verdacht bauen, das die Zielgruppe dann nicht annimmt und benutzt“, merkte Bürgermeister Herbert Janschka, ÖVP, an. „Deshalb haben wir mit den Kindern und Jugendlichen ein gemeinsames Konzept für das Areal erarbeitet.“

Das Projekt ist im Gesamten gesehen noch nicht ganz fertig: Bis spätestens Juni 2019 soll noch ein Jugendhaus dazu gebaut werden. Wie dieses genau ausschauen wird, ist noch in Planung: „Auch hier werden wir die Räumlichkeiten gemeinsam mit den jungen Bürgern planen. Natürlich lässt sich nicht jeder Wunsch umsetzen, aber wir erhoffen uns einen guten Überblick, was gewollt und gebraucht wird. Die Arbeiten daran werden 2018 beginnen“, fasst Janschka zusammen.

Im Gegensatz zum Skaterpark, dessen Rampen aus Metallrahmen und Holzplatten bestanden, soll der neue Jugendplatz wenig Wartung benötigen. Vizebürgermeisterin Elisabeth Kleissner, Umweltforum, ergänzt: „Der Pumptrack ist aus aufgeschüttetem Asphalt, der durch das Fahren nicht so in Mitleidenschaft gezogen wird, wie damals die Bretter. Auch die Witterung wird hier kein Faktor mehr sein.“