Wiener Neudorf

Erstellt am 13. Januar 2017, 02:55

von NÖN Redaktion

Starkes Jahr: Projekte gibt’s viele. Die Ortsentwicklung, ein Radweg-Netz, die Inklusion und ein Sicherheitskonzept stehen im Jahr 2017 auf der Agenda.

Herbert Janschka  |  Karl Stiefel

Im NÖN-Gespräch haben die Parteivorsitzenden verraten, was jeweils auf ihrer Agenda für dieses Jahr steht. Für Bürgermeister Herbert Janschka, ÖVP, ist klar: „Die Hauptstraße wird heuer endlich saniert und auf einen aktuellen Stand gebracht. Im Zuge dessen wird auch ein Teil des neuen Radweg-Systems angelegt. Das ist aber nur ein Teil des Ortsentwicklungsplanes, den wir 2017 fertigstellen werden. Beim B17-Tunnel werden wir die Machbarkeitsstudie abschließen und da wäre noch die Beschwerde wegen Tempo 80 auf der A2.“

Ganz hinter ihm steht Vize-Bürgermeisterin, Elisabeth Kleissner vom Umweltforum: „Für Gemeindestraßen, Fuß- und Radwege haben wir im Budget über eine Million Euro vorgesehen, noch im Frühjahr beginnen wir mit der Neugestaltung der Hauptstraße. Von 2017 bis 2020 arbeitet Wiener Neudorf mit der NÖ Dorf/Stadterneuerung zusammen. Die Oberflächengestaltung der Hauptstraße und der neue Skaterplatz sind die ersten Projekte in diesem Rahmen.“

"Engere Kooperation zwischen Polizei und Bürgern"

SP-Vorsitzender Christian Wöhrleitner wird der aktuellen Gemeindeführung „weiterhin genau auf die Finger schauen: Unsere Prioritäten ergeben sich aus der Arbeit der Jahre 2005 bis 2015 für die Gemeinde, die seit der letzten Gemeinderatswahl seitens der ‚Möchtegern Reformpartner‘ nicht mehr erwünscht ist. Wir werden sehr genau darauf achten, dass die wesentlichen Errungenschaften aus dieser Zeit nicht unter die Räder kommen. Inklusion, Sozialraum, Bildung, Vereinswesen, Ortsentwicklung, sind dabei wesentliche Themen um nur einige zu nennen“.

Für Robert Stania, FPÖ, ist dieses Jahr wichtig: „Mit der Einführung der Sicherheitsbürger haben wir bereits jetzt einen kleinen Grundstein gelegt, eine engere Kooperation zwischen Polizei und Bürgern herzustellen. Dieses Jahr steht unter Federführung unseres Vorsitzenden des Sicherheitsausschusses, Werner Bechtold, die Erstellung eines Sicherheitsplanes im Zentrum.“