Fachhochschul-Trio ist komplett. Armin Mahr tritt die Nachfolge von Josef Wiesler in der Geschäftsführung mit Peter Erlacher und Helmut Pfeffer an.

Von Mathias Schranz und Mathias Schranz. Erstellt am 23. August 2019 (06:20)
Franz Baldauf
Peter Erlacher, Armin Mahr, Klaus Schneeberger, Martina Höllbacher (Aufsichtsratsmitglied der FH) und Helmut Pfeffer.

Anfang des Jahres hatte Geschäftsführer Josef Wiesler die Fachhochschule Wiener Neustadt aus privaten Gründen überraschend verlassen. Drei mögliche Nachfolger kamen in die engere Auswahl, jetzt wurde mit Armin Mahr der neue „Chief Executive Officer“ (CEO) präsentiert. Damit komplettiert Mahr das Team der Geschäftsführung, dem weiterhin Peter Erlacher (operatives Geschäft) und Helmut Pfeffer (Finanzen) angehören.

Armin Mahr lebt in Wien, ist 49 Jahre alt, wuchs in Wiener Neudorf auf und maturierte im Mödlinger Gymnasium Bachgasse, wo er Schulsprecher war.

Die letzten zwölf Jahre war er im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung tätig. Zuletzt leitete er die Stabsstelle Standortpolitik im Wissenschaftsministerium. „Durch die Bestellung von Armin Mahr ist es uns gelungen, einen der profundesten Kenner der österreichischen Bildungslandschaft für diese Funktion zu gewinnen“, freut sich FH-Aufsichtsrat und Bürgermeister Klaus Schneeberger, ÖVP.

"Habe hier sehr engagierte und begeisterte Mitarbeiter"

In seiner Funktion im Wissenschaftsministerium hat Mahr bereits Kontakte mit der FH geknüpft: „Ich habe hier sehr engagierte und begeisterte Mitarbeiter und Studierende getroffen – das ist nicht überall so“, streut er seinem neuen Arbeitgeber Rosen.

„Es geht in den kommenden Jahren um die Pflege unseres weltgewandten Pioniergeists, um die tägliche Weiterentwicklung angewandter Forschung und Lehre und um den erfolgreichen Paarlauf mit unseren Partnern in Stadt, Land und Unternehmen. Wir vermitteln nicht nur Wissen, wir statten Studierende mit Fähigkeiten aus, die sie zu Mitgestaltern des Wandels machen.“

Und Mahr macht auch keinen Hehl daraus, dass er den Kontakt zur größten Schule Österreichs, der HTL Mödling, „natürlich suchen wird“. Vor allem, was eine Intensivierung des Robotik-Lehrganges, der seit einem Jahr zwischen FH Wr. Neustadt und Mödling laufe, betreffe.