Großprojekte entzweien: Voranschlag mit zwei Brocken

Erstellt am 22. Januar 2022 | 05:57
Lesezeit: 2 Min
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Zuwenig Platz am Sittendorfer Bauhof: Zwei neue Garagen beim Feuerwehrhaus, das schräg gegenüber erbaut werden wird, sollen Abhilfe schaffen.
Foto: Schätzle
Feuerwehrhaus Sittendorf wird noch abgespeckt.
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Zwei große Projekte prägen das Jahr. Das eine ist die Errichtung eines Nahversorgers in der Katastralgemeinde Sulz, das andere ein neues Feuerwehrhaus in Sittendorf und damit verbunden die Erweiterung des Bauhofes. Der Nahversorger ist im Voranschlag mit 900.000 Euro vorgesehen, hier sollten im Februar Angebote vorliegen.

Das FF-Haus samt den Garagen für den Bauhof ist mit drei Millionen Euro veranschlagt. „Wir sind da noch dabei, Einsparungsmöglichkeiten zu finden“, erläutert Bürgermeister Michael Krischke, ÖVP. „Die Preissteigerung beim Material schlägt sich gewaltig zu Buche.“ Immerhin habe man die Planung vor zwei Jahren begonnen und sei dabei etwas über den Zweckbau hinaus gegangen. Hinsichtlich der Quadratmeteranzahl sollte alles gleich bleiben, aber bei Material und Ausführung will man Einsparungsmöglichkeiten suchen, so etwa beim Vordach, bei der Waschanlage oder der Befestigung der Parkplätze.

Budget mehrheitlich beschlossen

Das gesamte Budget beläuft sich auf insgesamt rund 7 Millionen Euro, davon entfallen 5,5 Millionen auf den operativen Haushalt, 1,5 Millionen sind für Projekte vorgesehen.

Das Budget wurde mehrheitlich beschlossen, ÖVP und Grüne stimmten dafür, zwei SPÖ-Mandatare enthielten sich, die vier WWA-Gemeinderäte waren dagegen.

Jürgen Kraus-Alt, WWA, ist „prinzipiell für das FF-Haus Sittendorf, aber mit dem Kostenrahmen von drei Millionen ist unser Budget auf Jahre hinaus gebunden und ohne Spielraum“. Die SPÖ hatte keinen Fraktionszwang, Siegfried Mathauser war für den Voranschlag: „Es hätte nichts gebracht, dagegen zu stimmen.“

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