Für Hypo NÖ zählt jede Partie. Hypo startete mit einem klaren Sieg in die Rückrunde. Coach Ferry Kovacs weiß aber, dass es noch besser geht, will im Cup gegen Dornbirn eine Steigerung sehen.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 28. Januar 2020 (06:53)
Stefanie Kaiser (in gelb) und Hypo NÖ überragen derzeit wieder die heimische Handball-Szene. Im Cup-Viertelfinale soll gegen Dornbirn der nächste Erfolg folgen.
Malcolm Zottl

Am Wochenende gelang Hypo NÖ der Start in die Rückrunde. In Graz feierten die Südstädterinnen einen ungefährdeten 35:21-Erfolg. Coach Ferry Kovacs war mit der Leistung des Tabellenführers zufrieden: „Nach sechs Wochen Pause ist es nicht einfach wieder in den Rhythmus zu kommen. Wir haben zwar einige Testspiele gemacht, aber das ist nicht dasselbe, wie Meisterschaft.“ Die Weihnachtskekse hatten die Hypo-Akteurinnen jedenfalls schon verdaut, denn in der steirischen Landeshauptstadt zeigten Mirela Dedic und Kolleginnen eine konzentrierte Leistung, führten bereits zur Pause mit acht Toren.

Kovacs will stetige Entwicklung

Nach dem Seitenwechsel brannte da klarerweise nichts mehr an. Luft nach oben sieht Kovacs für seine Mannschaft dennoch: „Die taktische und technische Skala beim Handball ist so groß, da gibt es immer Verbesserungspotenzial, auch wenn etwas schon sehr gut funktioniert“, spricht Kovacs von einem Entwicklungsprozess. Aktuell werde im Angriff zum Beispiel daran gearbeitet, dass Kreuzspiel variabler zu gestalten.

Cup erfordert volle Konzentration

Die nächsten Schritte in dieser Entwicklung will der Hypo-Coach am Samstag sehen. Da geht es im Cup-Viertelfinale gegen Dornbirn Schoren (18 Uhr, Südstadt). Die Bedeutung dieser Partie sei noch einmal höher, als in der Meisterschaft. „In der Meisterschaft kannst du ein Spiel verlieren und kannst immer noch Meister werden. Im Cup geht das nicht, da bist du dann weg. Deshalb kann im Cup immer wieder die schwächere Mannschaft weiterkommen. Wir müssen voll konzentriert sein“, fordert Kovacs.