Gießhübl: Andrang zur Kuhheide war beängstigend. Am Sonntag musste sogar die Hauptstraße gesperrt werden.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 20. Januar 2021 (05:55)
Die Feuerwehr – hier Florian Seif – rückte aus, um Verkehr zu regeln.
Gemeinde

Überaus angespannt war die Lage am Wochenende am Parkplatz „Kuhheide“. Das schöne Winterwetter lockte viele Besucher dorthin, so viele, dass ein Eingreifen seitens der Gemeinde beziehungsweise der Behörden nötig wurde. „Der Zustrom der Besucher hat den absoluten und inakzeptablen Höhepunkt erreicht“, informierte Ortschef Helmut Karl, ÖVP.

Wenig erfreut waren naturgemäß die Anrainer, die sich teilweise bei der Fahrt zu ihren Häusern im Stau befanden. Am Samstag konnte ein Rettungsfahrzeug die Kuhheide nur auf Schleichwegen erreichen. Auch Feuerwehrmitglieder waren verkehrsregelnd im Einsatz – und wurden teilweise sogar beschimpft.

Kargl kalmierte die Aufregung und leitete entsprechende Schritte ein: „Es ist klar, die Leute wollen raus, haben eine lange Anfahrt und quengelnde Kinder im Auto, die Nerven liegen blank, der Wienerwald gehört auch nicht uns, sondern ist für alle da, wir fahren ja auch nach Wien. Am Sonntag wurde die Hauptstraße gesperrt, nur wenn jemand weggefahren ist, wurde auch wieder wer reingelassen. Und das war gut so, denn am Sonntag hatten wir einen Notarzteinsatz.“ Jetzt werde es eine Besprechung mit der Polizei geben, „vielleicht engagieren wir eine Securityfirma“.