Ärger über Keiler. Vertreter bewarb Wasseraufbereitung und sagte, von der Gemeinde geschickt worden zu sein.

Erstellt am 29. September 2014 (15:34)
NOEN, Erwin Wodicka

„Vorsicht Keiler - Verkauf von Wasserzusatzgeräten mit unlauteren Methoden“ – mit diesen Worten warnt die Marktgemeinde Maria Anzbach auf ihrer Website ihre Bürger vor Haustürgeschäften. In der Vorwoche waren Vertreter im Gemeindegebiet von Haus zu Haus unterwegs und bewarben Wasseraufbereitungsanlagen.

„Bürger berichteten, dass die Vertreter vorgaben, von der Gemeinde geschickt worden zu sein“, sagt Amtsleiter Adolf Wagner. „Es ist legitim solche Geräte zu verkaufen, aber wenn man sich auf die Gemeinde beruft, dann bin ich empfindlich“, so Wagner weiter.

Wenn jemand sage, er komme von der Gemeinde, verändere das die Wahrnehmung, außerdem mache es den Anschein, dass das Wasser nicht in Ordnung sei, ärgert er sich. Und fügt hinzu: „Das Wasser in Maria Anzbach wird regenmäßig überprüft, ist in Ordnung und gesundheitlich absolut einwandfrei. Außerdem haben wir niemanden ermächtigt, sich auf die Gemeinde zu berufen.“