Mutmaßliche Kindesentführung war "besoffene Geschichte". Asperhofenerin zeigte Kindesentführung an. Dabei stellte sich heraus, dass der Vater aus Sorge die Kinder nach Hause brachte.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 18. Juni 2019 (04:38)
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Alarm bei der Polizei Altlengbach am Freitagabend: „Meine Kinder wurden entführt“, alarmierte eine aufgebrachte Mutter (30) per Telefon die Exekutive. Anfangs konnten die Beamten nur schwer am Telefon verstehen, was ihr Anliegen sei. Schließlich wurde ihnen klar, was sie wollte und sie teilte auch mit, dass sie sich in einem Lokal in Altlengbach befinde.

Betrunkene schlug Alarm: "KInder sind weg!"

Die Polizisten machten sich auf den Weg und trafen am Einsatzort auf eine stark betrunkene Asperhofenerin, die der Meinung war, dass ihre Kinder entführt worden seien. Allerdings konnte schnell Entwarnung gegeben und die Sachlage geklärt werden: Denn die beiden minderjährigen Kinder befanden sich in der Obhut ihres Vaters, der die beiden Kinder abgeholt hatte, weil die Mutter so stark betrunken war und er sich große Sorgen um seinen Nachwuchs machte. Die Kinder waren damit wohlbehütet zu Hause, wo auch die Frau gemeldet ist.

Als die Beamten der Frau die Sachlage erklärten, wurde sie auch noch aggressiv und versuchte, sich mit der Polizei anzulegen. Das wird nun ein Nachspiel für sie haben, denn sie wird wegen aggressivem Verhalten gegenüber der Exekutive angezeigt.