Bedingte Strafe für Alko-Lenkerin. 39-Jährige verursachte mit 1,88 Promille Verkehrsunfall auf Autobahn. Jetzt gab es Urteil.

Von Melanie Baumgartner. Erstellt am 02. Dezember 2019 (07:37)
BilderBox.com

 Wegen fahrlässiger Körperverletzung steht eine 39-Jährige Österreicherin aus einem Stadtteil von St.Pölten vor Gericht. Sie hat im Sommer mit 1,88 Promille einen Verkehrsunfall auf der Autobahn A1 im Gemeindegebiet von Altlengbach verursacht. Zwei Personen sind dabei verletzt worden. Die Arbeiterin, die bereits einige Vorstrafen hat, ist geständig und bekennt sich schuldig.

Die 39-Jährige war nach eigenen Angaben zu Fuß beim nahegelegenen Feuerwehrfest gewesen und hat dort reichlich Alkohol konsumiert. Zuhause kam es dann zum Streit mit ihrem Freund, weshalb die Arbeiterin ins Auto stieg, weil sie nach Wien zu ihrem Cousin fahren wollte.

Auf der Autobahn im Gemeindegebiet von Altlengbach bekam die Frau Lust auf eine Zigarette. Während der Fahrt suchte sie in ihrer Handtasche, die sie am Beifahrersitz abstellte, nach einem Feuerzeug. In dem Moment der Unachtsamkeit krachte sie mit ihrem Wagen in das vor ihr fahrende Auto. Bei dem Aufprall wurden eine 62-Jährige Österreicherin schwer sowie ihr Enkelkind leicht verletzt.

Bei der Verhandlung am Landesgericht in St.Pölten entschuldigte sich die Angeklagte unter Tränen bei dem Opfer und dessen Ehemann. „Es tut mir leid. Das war eine große Dummheit von mir. Ich bin froh, dass nicht mehr passiert ist.“ Die 39-Jährige wurde zu einer bedingten Freiheitsstrafe von zehn Monaten sowie einer Geldstrafe verurteilt. Das Urteil ist rechtskräftig.