Jobwechsel für Vizebürgermeister Kosak. Der Altlengbacher Vizebürgermeister arbeitet jetzt für den VP-Parlamentsclub. Er könnte sich vorstellen nach den Wahlen wieder im Landwirtschaftsressort zu arbeiten.

Von Birgit Kindler. Erstellt am 18. Juli 2019 (03:36)
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Hat sich in seinem neuen Job schon eingelebt: Daniel Kosak im Parlamentsclub in Wien, gemeinsam mit Elisabeth Köstinger.

Daniel Kosak ist jetzt im VP-Parlamentsclub tätig. Davor arbeitete der Altlengbacher VP-Vizebürgermeister als Pressesprecher von Ministerin Elisabeth Köstinger. Nachdem die Regierung per Misstrauensantrag zu Fall gebracht wurde, ist Kosak jetzt – gemeinsam mit anderen Kollegen – für die Pressebetreuung der parlamentarischen Arbeit zuständig. Er kümmert sich aber auch weiterhin um die Pressarbeit von Elisabeth Köstinger. „Sie hat ja die Rolle der stellvertretenden Klubobfrau übernommen“, berichtet Kosak.

„Dafür brauche ich wenig Zeit, ich mache diesen Job schon sehr lange“

Eingearbeitet in die neuen Aufgaben hat sich Kosak bereits. „Dafür brauche ich wenig Zeit, ich mache diesen Job schon sehr lange“, sagt er. Die Themen im Parlament seien natürlich noch vielfältiger und umfangreicher. Er sei aber ein sehr großes Themenspektrum aus dem Ministerium gewohnt gewesen. „Der Klimaschutz hatte zum Beispiel einen hohen Stellenwert im Ministerium. Den hat er inzwischen auf parlamentarischer Ebene auch“, informiert Kosak. Gerade in den Plenarwochen sei die Parlamentsarbeit sehr intensiv. Das habe auch die vergangene Plenarwoche gezeigt.

„Es gab dutzende Anträge, die Sitzungen gingen bis spät in die Nacht“, erzählt Kosak. Das „freie Spiel der Kräfte“ bringt laut Kosak auch mit sich, dass sich manche Parteien wenig Gedanken darüber machen, wie massiv viele Beschlüsse den Staatshaushalt belasten. „Das halte ich persönlich für sehr problematisch.“

„Ist eines der spannendsten Ressorts“

Der Altlengbacher könnte sich gut vorstellen, ab Herbst wieder im Landwirtschaftsressort tätig zu sein. „Es ist eines der spannendsten Ressorts, weil es so viele und große Themen vereint. Vom Klimaschutz über die Landwirtschaft bis hin zu Tourismus oder Energiepolitik. Insofern wünsche ich mir, dort auch irgendwann wieder arbeiten zu können“, hofft Kosak. Entscheidend sei aber dafür das Votum der Wähler.