SPÖ-Kritik an der Ortskern-Belebung. Für Fisselberger und Luftensteiner hat sich im Zentrum zu wenig getan. ÖVP führt Kritik auf Wahlkampf zurück.

Von Birgit Kindler. Erstellt am 21. Januar 2020 (04:00)
Die SPÖ meint, dass im Ortskern nicht viel weitergegangen ist.
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„Im Ortszentrum von Altlengbach ist in letzten Jahren nicht viel weitergegangen, außer der Beseitigung der Engstelle, was zweckmäßig aber viel zu teuer war“, meint die SPÖ Altlengbach. Der Ortskern sei unattraktiver als vor fünf Jahren, es herrsche Stillstand, sind sich SPÖ-Vizebürgermeisterin Anita Fisselberger und geschäftsführender Gemeinderat Wolfgang Luftensteiner einig. Durch das Hinauszögern des Projekts sei die Bank abgewandert und die Bäckerei Berger durch die Bäckerei Simhofer ersetzt worden.

„Die Pläne für eine Neugestaltung sind 2014/15 zwar verdammt worden, aber neue Vorschläge seitens der Bürgermeister-Partei hat es nicht gegeben. „Mir ist es ein Anliegen, dass eine wirkliche Belebung des Ortszentrums angegangen wird, und zwar mit innovativen Ideen und einer breitest möglichen Einbindung von Bevölkerung und Wirtschaftstreibenden“, erklärt Luftensteiner.

Die ÖVP will sich dem Neubau des Gemeindezentrums in der kommenden Periode widmen. „Der Kindergarten, die Krabbelstube und der Schulumbau waren deutlich wichtiger“, meint VP-Vizebürgermeister Daniel Kosak. Er hoffe, dass bei den Sozialdemokraten nach der Wahl wieder Sachlichkeit und Vernunft einkehre. „Wir stehen zu gemeinsam getroffenen Beschlüssen. Auch der Kostenrahmen wurde bei der Engstelle unterschritten, die SPÖ hat jeder einzelnen Vergabe zugestimmt“, so Kosak. Es sei bedauerlich, dass die SPÖ Dinge kritisiere, die allesamt im Gemeinderat mitgetragen worden seien. „Das ist wohl dem Wahlkampf geschuldet. Den neuen Stil der SPÖ gibt es augenscheinlich nur am Wahlplakat“, sagt Kosak.