Volksschul-Neubau ist „komplett im Zeitplan“. Gemeinderat Asperhofen vergab einstimmig Arbeiten in der Höhe von zwei Millionen Euro. Regenwasser-Entsorgung soll nach Kritik nun über zwei Versickerungsschächte erfolgen.

Von Kristina Veraszto. Erstellt am 01. Januar 2021 (03:58)
Der Neubau der Volksschule schreitet voran. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für September 2021 geplant.
Gemeinde

In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurden für den Volksschul-Neubau einstimmig neue Aufträge von etwas mehr als zwei Millionen Euro beschlossen (siehe Info-Box). Per Video zugeschaltet wurden anschließend Rudolf Frank, zuständig für die Bauaufsicht, und Johann Hödl, der im Namen der Gemeinde die Projektsteuerung innehat. Sie berichteten dem Gemeinderat über die aktuelle Situation auf der Baustelle.

„Wir sind beim Bauvorhaben komplett im Zeitplan. Im Jänner sollte mit den Ausbauarbeiten im Turnsaalbereich und im Volksschulgebäude begonnen werden“, sagte Hödl. Anschließend sei geplant – sobald es das Wetter zulässt – die Außenanlagen und die Arbeiten für die Kanalisation umzusetzen. „Aus heutiger Sicht können wir Ende August, Anfang September, die Schule übergeben und es kann im September der Schulbetrieb im neuen Gebäude aufgenommen werden“, erklärte Hödl.

„Wir sind beim Bauvorhaben komplett im Zeitplan. Im Jänner sollte mit den Ausbauarbeiten im Turnsaalbereich und im Volksschulgebäude begonnen werden“

Einen Dringlichkeitsantrag zur Volksschule stellte wieder Gemeinderat Josef Ecker (Unabhängige/FP). Er forderte unter anderen Punkten erneut Informationen zur Abwasser- und Regenwasser-Entsorgung. Zuletzt kritisierte Ecker, dass die Zuführung des Regenwassers in die entsprechenden Leitungen zu einer Überlastung führen werde. Auch ULK-Gemeinderäte äußerten diesbezüglich in der Gemeinderatssitzung Bedenken.

VP-Bürgermeisterin Katharina Wolk erklärte, dass man sich entschlossen habe, den Großteil des Regenwassers im bestehenden Schulgarten versickern zu lassen. Für die 1.600 Quadratmeter große Dachfläche der Schule sollen zwei Versickerungsschächte gebaut werden. „Wir sind dran, dieses Problem zu lösen, mit der Versickerung und der Zisterne“, so Wolk in der Sitzung. VP-Vize Harald Lechner ergänzte: „Die größte Möglichkeit, die sich als Versickerungsfläche anbietet, nutzen wir.“ Die Kosten für die neu geplante Regenwasser-Entsorgung stehen aber noch nicht fest.

„Es ist grundsätzlich sinnvoll, das Wasser versickern zu lassen, damit es zu keiner Überlastung kommt“, meint Ecker. Der Gemeinderat will aber abwarten, welche zusätzlichen Kosten nun auf die Gemeinde zukommen.