Katastrophenhilfe: Jetzt wurden FF-Leute der Region St. Pölten geehrt

Erstellt am 18. Mai 2022 | 04:05
Lesezeit: 2 Min
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Die Feuerwehrmitglieder aus der Region Wienerwald mit ihren Kollegen aus dem restlichen Bezirk St. Pölten bei der Ehrung in Tulln.
Foto: LFKDO NÖ/Fischer
Feuerwehrleute waren bei Hochwasser in Belgien und Waldbränden in Nordmazedonien im Einsatz. Ihr Engagement wurde nun gewürdigt.
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32 Feuerwehrmitglieder aus dem Feuerwehrbezirk St. Pölten wurden für ihre Auslandseinsätze im Jahr 2021 geehrt. Sie erhielten das Katastrophen-Verdienstzeichen des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes im Rahmen eines großen Festaktes im Nö Feuerwehr-und Sicherheitszentrum in Tulln.

Insgesamt 374 Feuerwehrmitglieder aus Niederösterreich wurden ausgezeichnet. Sie standen bei einem Hochwasser in Belgien und bei verheerenden Waldbränden in Nordmazedonien im Katastrophenhilfsdiensteinsatz.

Bezirksfeuerwehrkommandant Georg Schröder bedankte sich: „Man darf nicht vergessen, dass sich viele Urlaub genommen haben, um im Ausland zu helfen. In vielen Gesprächen mit Opfern in den ausländischen Einsatzgebieten wurde unseren Mitgliedern immer wieder vermittelt, dass die Menschen in Österreich, vor allem auch in Niederösterreich, stolz auf das freiwillige Feuerwehrsystem sein können. Sie zeigten sich davon gerührt, dass hunderte Männer und Frauen eines fremden Staates ihnen in größter Not beistehen.“

Überreicht wurden die Auszeichnungen durch Innenminister Gerhard Karner, Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf, ÖBFV-Vizepräsident Armin Blutsch, Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner und Stellvertreter Martin Boyer.

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