„Hofgespräche“ in Asperhofen geführt. Bauernbund lud zum Informationsaustausch. Bauernrat skizzierte Probleme, mit denen Bauern zu kämpfen haben.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 09. September 2021 (04:19)
440_0008_8169452_wwa36ahhofgespraeche.jpg
Mit dabei: Roswitha und Karl Hollaus, Doris Schmidl, Robert Schnopp, Stephan Poritz, Michael Göschelbauer, Johann Höfer, Katharina Wolk, Hannes Steinböck, Harald Lechner.
privat

Viele Landwirte folgten der Einladung der Bauernbund-Ortsgruppe Asperhofen und kamen am Donnerstag auf den Hof der Familie Brandstetter in Grabensee zum „Hofgespräch“. Diese Veranstaltung diente dem Austausch und der Informationsweitergabe zwischen Bauernvertretern, Abgeordneten und den Berufskollegen in der Landwirtschaft.

Viele Fragen konnten an die Verantwortlichen weitergegeben und beantwortet werden. „Und einiges zeigt, dass es in der Landwirtschaft immer wichtiger wird, an einem Strang zu ziehen, um die Herausforderungen am Markt und der Gesellschaft stemmen zu können“, sagt Bezirksbauernratsobmann Michael Göschelbauer.

Die Anspruchshaltung an billigen und guten Lebensmitteln überwiege bei weitem den Willen, dafür auch entsprechend bezahlen zu wollen. „Das bringt viele Bauern und Verarbeiter massiv unter Druck und führt leider immer mehr zu Betriebsaufgaben“, ist Göschelbauer besorgt und er wettert: „Es kann nicht sein, dass man heimische Schweinehalter an den Pranger stellt und man munter aus dem Ausland importiert, wo die gleichen Haltungsbedingungen gelten.“