Absolventen trafen sich heuer im kleinen Kreis. Situationsbedingt fand die Verabschiedung des zehnten Maturajahrganges des BORG Neulengbach im kleinen Rahmen statt. Direktor Johannes Hiller dankte den Maturanten und gratulierte zu ihrer "ganz besonderen Leistung".

Von Bernadette Trubel. Erstellt am 06. Juli 2020 (10:33)

Die Maturantenverabschiedung des zehnten Maturajahrgangs des BORG Neulengbach fand diesmal situationsbedingt in kleinerem Rahmen statt. Engste Familie und Freunde feierten mit den Absolventen die bestandene Matura. „Heuer findet die total ungewöhnliche Maturantenverabschiedung ohne die restliche Schule statt“, erklärte Hannes Hiller und gratulierte den Maturanten zu ihrer „ganz besonderen Leistung“, die sie ihrem Fleiß während des Lockdowns zu verdanken haben. Er bedankte sich auch bei dem Lehrer-Team, das die Schüler in dieser Zeit begleitet hat. Auch einen Rat gab er den Absolventen mit auf den Weg: „Tragt den Geist des gegenseitigen Respekts hinaus zu den Menschen, mit denen ihr zu tun habt, zeigt Toleranz, bekennt Farbe. Vertretet eure Meinung und denkt daran, dass die eigene Freiheit bei der Freiheit des Anderen aufhört.“ Wehmütig ließ er in seiner Rede auch seine Zeit als Direktor Revue passieren und versicherte, dass ihm die Maturanten des zehnten Jahrganges besonders in Erinnerung bleiben würden. Auch Vizebürgermeister Paul Mühlbauer, der ebenso im BORG Neulengbach vor vier Jahren maturiert hat, sowie Bildungsstadträtin Maria Rigler gratulierten den Maturanten zu ihrem Abschluss.