Kritik am "Dirt Run". Teilnehmer-Rekord beim Wildsau-Lauf brachte auch Probleme mit sich: Viele Autos, zu wenig Parkplätze.

Von Renate Hinterndorfer. Erstellt am 27. Oktober 2014 (15:47)
NOEN, NÖN
Die Spuren in der Wiese eine Woche nach dem Dirt Run.

Der „Wildsau-Lauf“ am vergangenen Wochenende sorgte einmal mehr für viel Begeisterung. Aber es gab auch Kritik. Denn aufgrund der vielen Teilnehmer kam es zu Verkehrs- und Parkplatzproblemen. Etliche Autos mussten mit dem Traktor aus der nassen Wiese gezogen werden.

Eine Laabenerin machte gegenüber der NÖN ihrem Ärger Luft: „Auf Umweltschutz wird überhaupt kein Wert gelegt. Es geht nur um den Spaß. Durch die parkenden Autos werden die Wiesen zerstört. Eine Wiese gehört dem Bürgermeister, der hat Interesse, dass Veranstaltungen stattfinden.“

Müll wurde schnell beseitigt

Ortschef Helmut Lintner erklärt: „Wenn wir niemanden herstellen lassen, dann ist der Schöpfl leer. Die Veranstaltung ist eine gute Werbung für alle von uns.“ Beim Mähen der Wiesen sei die Verdichtung wesentlich größer als durch die parkenden Autos. Die Spuren der Veranstaltung waren laut Bürgermeister rasch beseitigt. „Der Müll ist immer schnell weg, das geht relativ einfach. Die Strecken werden durchgegangen, am Montag wird alles geputzt, am Dienstag sieht man nichts mehr. “

Helmut Lintner bekennt aber, dass man mit über 2000 Teilnehmern an der Schmerzgrenze sei, was Organisation und Parkplätze betrifft: „Wir haben mit 350 Teilnehmern begonnen, dann waren es 700, dann 1000. Jetzt ist der Zenit erreicht. Ob man nächstes Mal so viele Teilnehmer zulässt, weiß ich nicht.“ Eines weiß Lintner sicher: Dass es im Frühjahr wieder einen Dirt Run in Laaben gibt.

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