Große Trauer um Trafikantin (35) in Asperhofen. Die Verletzungen der Asperhofnerin waren zu schwer, sie ist im AKH gestorben.

Von Christine Hell. Erstellt am 05. April 2021 (19:41)
Kunden, Freunde und Passanten stellten Blumen vor die Tür der Trafik, in der die gebürtige Asperhofenerin mit Freude arbeitete.
privat, privat

Eine gebürtige Asperhofenerin wurde bei einem Brandanschlag am 5. März in ihrer Trafik in Wien schwerst verletzt. Die 35-Jährige kämpfte seitdem im Wiener AKH um ihr Leben. Trotz aller Bemühungen von Ärzten und Pflegepersonal hat sie es nicht geschafft, sie ist ihren schweren Verletzungen erlegen:

Die Bestürzung über den Tod ist groß. Kunden und Freunde zollen ihr höchstes Lob: „Sie hat die Trafik in Wien ganz alleine geführt, ist um 5 Uhr aufgestanden und war an sechs Tagen in der Woche dort, sie wurde mitten aus dem Leben gerissen“, heißt es etwa in einem Eintrag im Internet.

„Es ist so bitter“, sagt Katharina, eine Hauptschulfreundin. Sie erinnert sich, dass ihre Freundin nach vierblättrigen Kleeblättern gesucht hat und hunderte davon an Freunde, Verwandte und Wegbegleiter verschenkt hat: „Sie hat immer gesagt, dass man nur Glück hätte, wenn man auch andere glücklich macht.“