Auslastung liegt bei 60 Prozent. Etwa 140 Besucher waren pro Event im Lengenbacher Saal dabei.

Von Renate Hinterndorfer. Erstellt am 21. Mai 2019 (17:46)
Hell
Nach dem letzten Event im Frühjahr, dem Konzert von James Cotriall, ziehen Karl und Monika Hintermeier Bilanz.

Die Frühjahrssaison der „Bühne im Gericht“ ist beendet, drei Konzerte mit Zoë, Josh. und James Cottriall sowie ein Kabarettabend mit Nadja Maleh gingen im Lengenbacher Saal über die Bühne.

Auf die Frage, wie zufrieden sie mit der Auslastung sind, antworten die Veranstalter Karl und Monika Hintermeier: „Grundsätzlich sind wir zufrieden, wobei wir sicher vom letzten Herbst sehr verwöhnt waren.“ Da waren alle vier Termine ausverkauft: Gandalf und Peter Aschenbrenner, Maya Hakvoort, die „Gentlemen auf Swing“ und Doretta Carter.

Jetzt im Frühjahr gab es über alle vier Events hinweg eine Auslastung von rund 60 Prozent: „Das sind rund 140 Gäste pro Abend, das ist sehr schön“, sagen die Initiatoren der Kulturreihe.

„Grundsätzlich sind wir zufrieden, wobei wir sicher vom letzten Herbst sehr verwöhnt waren.“

Damit die Finanzen stimmen, müssten rund 160 Besucher pro Abend dabei sein: „Darunter zahlen wir effektiv rein, trotz Förderung“, merken Karl und Monika Hintermeier an, die ehrenamtlich für die Bühne arbeiten. Für sie steht fest: „So ein Ding macht man, weil man der Stadt, in der man glücklich lebt, etwas zurückgeben mag.

Und natürlich weil’s Mega-Spaß macht. Wenn du mit einem James Cottriall durch die Weiße Einkaufsnacht schlenderst, wenn die Künstler ganz hin und weg von ihren Garderoben in den Gefängniszellen sind, wenn das Publikum abgeht, wenn einen Leute auf der Straße ansprechen, wie gut ihnen unser Programm gefällt, dann vergisst du alles andere und hast einfach nur eine Freude!“

Die zwei Initiatoren der „Bühne im Gericht“ wollen eine Fangemeinde für Neulengbach aufbauen und erklären, dass sie mit dem Programm ganz bewusst experimentieren. „Mit Josh. und James Cottriall haben wir uns an das Ö3-Publikum gerichtet und das ist für unsere Location natürlich ein Risiko.“ Dazu komme, dass es jetzt wieder ein deutlich größeres, breiteres kulturelles Angebot in Neulengbach gibt.

„Mit unseren Shows zeigen wir den Lengenbacher Saal von seiner besten Seite"

Karl Hintermeier erklärt: „Mit unseren Shows zeigen wir den Lengenbacher Saal von seiner besten Seite. Wir locken Gäste aus einem immer größeren Umkreis an. Das ermutigt und inspiriert auch andere Veranstalter.“ Genau das war die Intention hinter der Bühne im Gericht: „Auch wenn es das Verkaufen der eigenen Tickets nicht leichter macht“, schmunzelt der Neulengbacher Marketing-Profi.

Auf die Frage, was für sie persönlich das Highlight der Saison war, antworten die Hintermeiers: „Das ist schwer zu sagen, weil für uns jede Veranstaltung ein Highlight ist. Wir wählen unsere Künstler sehr sorgfältig aus und wir sind jedes Mal extrem berührt, wie gut es sowohl unserem Publikum als auch den Künstlern gefällt. Vor allem bei den Konzerten von Josh. und James Cottriall ist der berühmte Funke übergesprungen.“