„Keine Probleme“ bei 3G am Arbeitsplatz in Region Wienerwald

Arbeitgeber in der Region sehen die neue Regelung gelassen. Mitarbeiter seien darauf eingestellt.

Erstellt am 10. November 2021 | 05:24
 - „Keine Probleme“ bei 3G am Arbeitsplatz in Region Wienerwald
Laut Covid-19-Maßnahmenverordnung ist während der gesamten Aufenthaltsdauer am Arbeitsplatz einer der Nachweise bereitzuhalten: geimpft, genesen oder getestet. Foto: NÖN
Foto: NÖN

Wie lässt sich die 3-G-Regel am Arbeitsplatz in den Betrieben umsetzen?

In der Raiffeisenbank Wienerwald ist ein Großteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits vollimmunisiert. „Die wenigen Ungeimpften gehen den gesetzlichen Vorschriften entsprechend regelmäßig testen“, informiert Andrea Felber von Raiffeisen. Die Sicherheit der Mitarbeiter und Kunden habe bereits seit Beginn der Pandemie höchste Priorität und dementsprechend würden die Maßnahmen auch flächendeckend umgesetzt.

Auch bei SPAR läuft‘s mit der 3-G-Regel laut Pressesprecherin Nicole Berkmann gut: „Wir kontrollieren das laufend. Die Mitarbeitenden in den Märkten sind sehr froh, die Masken nicht mehr tragen zu müssen.“

„Eine laufende Kooperation des Hauses der Barmherzigkeit mit dem Betriebsarzt Doktor René Chahrour ermöglicht es diesen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, an jedem Werktag einen PCR-Test im Pflegeheim durchführen zu lassen.“Clementinum-Pressesprecher Robert Schafleitner

Ohne Masken geht es im Pflegeheim Clementinum in Kirchstetten nicht: In Innenräumen tragen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter FFP2-Masken. Das gesamte Personal wird mehrfach die Woche sowohl mit PCR- als auch mit Antigen-Tests getestet. Mit der 3-G Regel am Arbeitsplatz sind die Testungen für ungeimpfte Mitarbeiter nun verpflichtend.

„Eine laufende Kooperation des Hauses der Barmherzigkeit mit dem Betriebsarzt Doktor René Chahrour ermöglicht es diesen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, an jedem Werktag einen PCR-Test im Pflegeheim durchführen zu lassen. Die Einhaltung des Testintervalls wird dokumentiert und kann durch die Heimleitung eingesehen werden“, berichtet Pressesprecher Robert Schafleitner.

Die Testergebnisse kommen direkt auf‘s Handy. Probleme gäbe es mit der neuen Regel nicht, man habe schon lange Routine beim Testen, so Schafleitner. Und die mit der 3-G Regel am Arbeitsplatz eingeführten verpflichtenden Testintervalle für Ungeimpfte würden von den betroffenen Mitarbeitern gut angenommen und eingehalten.

Auch in der Stadtgemeinde Neulengbach würden sich die Mitarbeiter vorbildlich an die Dienstanweisungen halten, berichtet Bürgermeister Jürgen Rummel. Kontrolliert wird von den Abteilungsleitern. Ein Großteil des Teams ist ohnehin geimpft.

Auch in der Bezirkshauptmannschaft St. Pölten gibt es laut Josef Kronister keine Probleme mit 3-G auf dem Arbeitsplatz: „Wir sind seit Monaten sehr vorsichtig, und das hat sich bewährt. Wir hatten noch keine Ausfälle. Die Leute haben Verständnis für die Maßnahmen.“ Ein Großteil der 180 Mitarbeiter auf der Bezirkshauptmannschaft ist geimpft.

Bei XXXLutz in St. Pölten wurde für die Mitarbeiter eine eigene Teststraße eingerichtet. Täglich werden dort Tests durchgeführt. „Das betrifft bei uns rund 20 Prozent der Mitarbeiter, die nicht geimpft sind“, berichtet Geschäftsführer Martin Lackner. Wie es allerdings laufen wird, wenn PCR-Tests als Nachweis zu bringen sind, weiß er noch nicht: „Ich gehe davon aus, dass sich die Politik eine Lösung dafür überlegt.“

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