Kirchstettner Pflegeheim-Bewohnerin im KH verstorben. Eine Bewohnerin des Kirchstettener Pflegeheims Clementinum war wie berichtet positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sie ist im Spital verstorben.

Von APA / NÖN.at und NÖN Redaktion. Update am 25. März 2020 (11:50)
Das Clementinum. Seit über 100 Jahren betreibt das Haus der Barmherzigkeit ein Pflegeheim in Kirchstetten. 2003 wurde das neue Heim gebaut, das 2010/11 erweitert wurde. 114 Pflegebetten stehen zur Verfügung. Knapp hundert Mitarbeiter sind im Haus beschäftigt.
NOEN, Renate Hinterndorfer

„Die Klientin kam nach dem Auftreten von Symptomen ins Krankenhaus, dort ist sie auf der Covid-Station leider am Dienstagabend gestorben“, sagt Christina Pinggera, Sprecherin der "Haus der Barmherzigkeit"-Gruppe. Die Frau war hochbetagt und hatte mehrere Vorerkrankungen.

Auch eine zweite Bewohnerin des Kirchstettener Clementinums  wurde mittlerweile positiv auf das neue Virus getestet. Der Wohnbereich, in dem die Dame lebt, wurde nach behördlicher Anordnung unter Quarantäne gestellt.

„Es wurden sofort alle Maßnahmen gesetzt. Die Mitarbeiter arbeiten mit Masken. Im Isolierzimmer tragen sie volle Schutzausrüstung“, berichtet die Pressesprecherin im NÖN-Telefonat. Es werden so wenige Mitarbeiter wie möglich eingesetzt, die Versorgung aller Bewohner sei natürlich aufrecht, betont Pinggera.

Das Team arbeite hervorragend, auch die Kommunikation mit den Angehörigen der Heimbewohner funktioniere sehr gut, wird seitens der Kirchstettener Pflegeeinrichtung betont.

Wir hatten berichtet: Pflegeheimbewohnerin in Kirchstetten positiv getestet

Eine Bewohnerin des Pflegezentrums "Clementinum" in Kirchstetten (Bezirk St. Pölten) ist positiv auf das Coronavirus getestet worden.

"Wir stehen in enger Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden", sagte Christina Pinggera, Sprecherin der "Haus der Barmherzigkeit"-Gruppe am Dienstag zur APA. Dem Pflegepersonal wurden laut "Kurier" (Online) Schutzbrillen, Kittel und Einmalhandschuhe übergeben.

"Der betreffende Wohnbereich wird auf Quarantänebereich umgestellt", so Pinggera. "Derzeit arbeitet so wenig Personal wie möglich", fuhr sie fort. Man setze die Entscheidungen des Landessanitätsrates um. Ob weitere Bewohner getestet würden, hänge von der Behörde ab.