Analyse: Rettungseinsatzfahrten sind "Gold wert“. Studierende untersuchten Einsatzfahrten der Rettung auf Kostendeckung. Dank gab es nach der Präsentation.

Von Andrea Stoiser. Erstellt am 21. Juli 2018 (04:18)
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Studierende analysierten Einsatzfahrten der Rettung auf ihre Kostendeckung. Nach der Präsentation: Obmann Alfred Rosner, Vizebürgermeisterin Elisabeth Götze, Manuel Farfan Pinto, Fabian Quatember, Obmann Philipp Schmid, Michael Hojsa, Fabian Aubrunner, Michaela Neumayr, Thomas Hlavacek und Michael Meyer (v. l.). 

Ein ganzes Semester lang hat ein Studententeam der Wirtschaftsuniversität Wien analysiert und gerechnet. Mehr als 5.000 Einsatzfahrten der Eichgrabener Rettung aus dem Jahr 2017 wurden auf ihre Kostendeckung untersucht. Abgeschlossen wurde das Projekt zum Semesterende mit einer Präsentation vor den Uniprofessoren. „Hier wurde hervorragende Arbeit geleistet“, freut sich Auftraggeber Alfred Rosner, Obmann vom Förderverein Unsere Rettung. „Jetzt wissen wir genau, welche Fahrten infolge der viel zu geringen Kostenersätze durch die Krankenkassen defizitär sind und können unserem Samariterbund und der Politik wichtige Grundlagen für Zukunftsentscheidungen zur Verfügung stellen.“

Nach der Präsentation überreichten Alfred Rosner und Samariterbundobmann Philipp Schmid jedem der fünf Studenten ein Dankschreiben und einen kleinen Golddukaten. „Diese Arbeit ist Gold wert“, waren die ersten Worte der Dankesrede an das Studententeam.

Dank auch an Vizebürgermeisterin Götze

Alfred Rosner dankte auch Vizebürgermeisterin Elisabeth Götze sehr herzlich. Sie hatte in ihrer Eigenschaft als Universitätslektorin den Kontakt zu den Studierenden hergestellt und es so ermöglicht, dass der Förderverein seine Idee einer wissenschaftlichen Kostenanalyse absolut kostenlos verwirklichen konnte.

Die Studenten versprachen, ihren Abschlussbericht im Herbst auch in einer öffentlichen Präsentation in Eichgraben vorzustellen. „Das wird sicher eine interessante Veranstaltung, zu der wir auch die Entscheidungsträger von Politik, Krankenkassen und Rettungsdachverbänden einladen werden“, freut sich Alfred Rosner.