Hammerl: "Herzlich Willkommen". Die Asylwerber sind in Eichgraben angekommen. Auch eine Mutter mit einem acht Monate alten Baby ist dabei.

Von Andrea Stoiser. Erstellt am 09. Dezember 2014 (15:33)
NOEN, Stoiser
Die ersten Flüchtlinge wurden in Eichgraben herzlich willkommen geheißen.

Die ersten Flüchtlinge sind vergangene Woche in Eichgraben angekommen und haben ihr Quartier im Hotel von Isabella Sutter bezogen. Die 20 Personen stammen aus Syrien, Iran, Irak, Russland, Tschetschenien und Georgien. Es sind Paare, eine Mutter mit erwachsenem Sohn, eine Mutter mit einem acht Monate alten Baby, ein Vater mit 10-jährigem Sohn, der bereits die Schule in Eichgraben besucht, ein Vater mit 16-jährigem Sohn, einzelne Männer und einzelne Frauen.

Erstes Zusammentreffen für alle sehr positiv

Bürgermeister Martin Michalitsch, Sissi Hammerl, Hanni Krieger und eine Dolmetscherin begrüßten vergangenen Freitag die Ankömmlinge. „Wir haben sie herzlich willkommen geheißen und ihnen unsere Ideen der Hilfe angeboten. Auf Zetteln konnten sie ihre Wünsche notieren“, berichtet Sissi Hammerl. Das erste Zusammentreffen wurde von allen Beteiligten als sehr positiv empfunden.

Dringend benötigt wird ein Maxi-Cosi bzw. Kinderwagen. Wer diesbezüglich etwas zur Verfügung stellen kann, soll sich an Elisabeth Hammerl wenden ( hammerlsissi@aon.at ).

„Auch Geldspenden für Bahnkarten und Ähnliches werden benötigt. Hier haben wir den Sozialfonds als Sammelinstrument zur Verfügung gestellt“, sagt Bürgermeister Martin Michalitsch. Wichtig ist der Verwendungszweck „Flüchtlingshilfe“ - die unter diesem Titel einlangenden Spenden werden ausschließlich den Flüchtlingen - in Absprache mit der Diakonie und dem Bürgerteam - zur Verfügung gestellt.


  • Sozialfonds der Marktgemeinde Eichgraben, IBAN: AT51 20219 01900010941

  • Drei mögliche Verwendungszwecke: „Sozialfonds“ für allgemeine Hilfe in Notsituationen, „Zukunftsfonds“ speziell für die Unterstützung von Kinder- und Jugendprojekten, „Flüchtlingshilfe“ zur Unterstützung der in Eichgraben untergebrachten Flüchtlinge.