Jungsunternehmerin: "Es war Fügung des Schicksals". Soraya Atighi bereut nicht, dass sie das Taxiunternehmen übernommen hat.

Von Andrea Stoiser. Erstellt am 22. Dezember 2017 (05:53)
Gerald Kocijas und Soraya Atighi bereuen den Schritt in die Selbstständigkeit nicht.
NOEN, Stoiser

Ganz sicher war sich Soraya Atighi vor einem Jahr nicht, ob es eine gute Idee ist, das Eichgrabener Taxiunternehmen von Maria Pleyer zu übernehmen. „Immerhin bin ich nicht mehr die Jüngste. Und der Schritt in die Selbstständigkeit muss wohl überlegt sein“, so Soraya Atighi. Doch Maria Pleyer, Verwandte und Bekannte überzeugten sie dann doch, diesen Schritt zu machen. Und jetzt ist sie froh, dass sie es getan hat. Gemeinsam mit ihrem Mann Gerald Kocijas und einer Mitarbeiterin betreibt das Unternehmen.

„Die ehemaligen Taxler Maria Pleyer und Rudi Ebner haben uns in der Anfangsphase ganz toll unterstützt, es war eine angenehme und geordnete Übergabe“, streut Atighi ihren Vorgängern Rosen. Besonders freut sich das Taxlerehepaar, dass es auch von den Kunden sehr liebevoll aufgenommen wurde. Von Montag bis Sonntag ist das Dreiergespann von 4.30 Uhr bis zum letzten Zug, der gegen Mitternacht in Eichgraben ankommt, für die Kunden unterwegs. „Es war eine Fügung des Schicksals, über die ich heute froh und dankbar bin“, fasst Soraya Atighi das erste Jahr ihrer Selbstständigkeit zusammen.