Pfadfinder suchen ein neues Heim

33 Jahre lang hatten die Pfadfinder Eichgraben/ Maria Anzbach ihr Pfadfinderheim auf dem Klostergelände. Aufgrund des Verkaufes des Klosters am Stein mussten die Pfadis ausziehen und sind vorübergehend im Eichgrabener Pfarrheim untergebracht. Nun wird ein neuer Ort für ein Pfadfinderheim gesucht.

Andrea Stoiser Erstellt am 19. September 2021 | 04:30
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Das heurige Sommerlager mit 3 G-Regel fand noch am Klostergelände statt.
Foto: M. Salbaba

„Ab 1989 bauten wir ein großes, ehemaliges Hühnerhaus im Klostergarten um: Überall Holzfußböden, thermische Isolierung, zwei WCs, Zentralheizung, Einrichtung und so weiter“, erinnert sich der ehemalige Leiter Robert Bruckböck. Und weiter: „Nach Auflösung des Klosters bekam der Bauer Max unser schönes Heim und das liebe Vieh zog wiederum dort ein. Der neue Besitzer stellte uns immerhin den ehemaligen Kindergarten zur Verfügung: Große Räume, allerdings nicht mehr heizbar, auch hier wurde viel saniert und hergerichtet.“

Auch zwei weitere Verkäufe haben die Pfadfinder dort ausgehalten. „Der jetzige, nunmehr neue, vierte Besitzer, wollte uns allerdings nicht mehr und so sind wir – wieder einmal – auf der Suche nach einem Pfadfinderheim“, so Bruckböck.

Die Pfadfinder hätten gerne einigermaßen große Räumlichkeiten, die zwar nur stundenweise benützt werden - etwa 10 bis 12 Stunden wöchentlich – aber doch auch Platz für Jugendgruppenarbeit und Bewegungsspiele bieten. Es sollten auch Räumlichkeiten sein, die die Pfadis in ein Pfadfinderheim mit Flair verwandeln könnten.

„Ein Haus mit Garten wäre ideal, auch ein Sanierungsprojekt ist denkbar. Leider, und das ist freilich der Pferdefuß an dem Ganzen: Wir sind eine Jugendorganisation und haben nicht viel Geld, wir erhalten uns vorwiegend über die Mitgliedsbeiträge. Miete oder Pacht dürfte uns finanziell nicht überfordern“, hofft Robert Bruckböck auf ein passendes Angebot. Und er hat einen Wunsch: „Es wäre schön, wenn wir, die Pfadfinder von Eichgraben/Maria Anzbach, unser ‚50 Jahre Jubiläum‘ im Jahr 2027 in einem echten Pfadfinderheim feiern könnten. Hoffen wird man ja noch dürfen!“

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