300.000 Euro für Photovoltaikanlage am Neulengbacher Rathaus

Erstellt am 03. August 2022 | 05:04
Lesezeit: 2 Min
Das Neulengbacher Rathaus wird künftig mit Strom von den Dächern des Bauhof-Areals versorgt.
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Auf den Gebäuden des Bauhofes und des Altstoffsammelzentrums wurde Neulengbachs größte Photovoltaikanlage errichtet. Über 900 Paneele wurden in den vergangenen Wochen auf dem Bürogebäude, den Werkstätten und Hallen von Mitarbeitern des Raiffeisen Lagerhauses montiert. Damit können im Vollausbau künftig über 300 Kilowatt-Peak (kWp) Strom erzeugt werden.

„300.000 Euro hat die Anlage gekostet“, sagt Bürgermeister Jürgen Rummel auf Anfrage der NÖN. Etwa 60.000 Euro davon werden vom Klimafonds gefördert. Errichter der Anlage ist die Neulengbacher Kommunalservicegesellschaft, ein Tochterunternehmen der Stadtgemeinde.

„Bei der Errichtung dieser Anlage wurde großteils auf Produkte österreichischer Händler und Produzenten zurückgegriffen. Die EVN errichtete einen eigenen Trafo, auch die Speicher wurden bereits im Vorfeld angelegt. Wir freuen uns, dass wir in Neulengbach die zentrale Einheit der Energiegemeinschaft Elsbeere Wienerwald betreiben werden,“ so Bürgermeister Jürgen Rummel.

Die großen Dachflächen auf den Gebäuden des Bauhofes und des Altstoffsammelzentrums eignen sich für die Installation von Photovoltaikpaneelen. Die Statik der Gebäude und die Ausrichtung der Dächer habe eine nahezu vollständige Verbauung der Dachflächen ermöglicht, freuen sich Bürgermeister Jürgen Rummel und Vize Paul Mühlbauer.

Demnächst wird die Photovoltaikanlage ihren Probebetrieb starten. Das Rathaus am Kirchenplatz wird künftig seinen Energiebedarf mit Strom aus der Anlage in der Umseer Straße decken.

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