Sonnenstrom für Kläranlage in der Region Wienerwald

Erstellt am 27. Juli 2022 | 04:25
Lesezeit: 2 Min
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Irmgard Schibich, die Obfrau des Abwasserverbands Anzbach-Laabental, und Betriebsleiter Franz Hössinger freuen sich über die Investition in erneuerbare Energie.
Foto: Abwasserverband
60.000 Euro werden in Photovoltaik-Anlage investiert. Die neun Verbandsgemeinden teilen sich die Kosten.
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Auch der Abwasserverband Anzbach-Laabental bekennt sich zur Energiewende: Künftig erzeugt eine Photovoltaik-Anlage klimaneutralen Strom. In Summe investiert der Abwasserverband rund 60.000 Euro (exklusive Mehrwertsteuer) in die Photovoltaikanlage. Die Kosten werden auf die neun Mitgliedsgemeinden aufgeteilt. Es gibt auch eine Förderung.

Aufgrund der vielen technischen Geräte wie Pumpen, Belüftung und Rührwerke hat eine Kläranlage einen sehr hohen Energiebedarf“, erläutert Robert Lutz, Abteilungsleiter der Verwaltung des Abwasserverbands.

In der Verbandskläranlage in Markersdorf wird schon seit dem Jahr 2006 aus dem gewonnenen Faulgas Strom erzeugt.

Um die Kläranlage künftig noch klimafreundlicher und kosteneffizienter betreiben zu können wurde nun eine Photovoltaikanlage errichtet. Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „Klima- und Energiemodellregion Elsbeere Wienerwald“ durchgeführt. Die Fördersumme beträgt 12.000 Euro.

Der seit Mai produzierte Sonnenstrom soll soweit als möglich auf der Kläranlage selbst verbraucht werden. Produktionsspitzen, die an sonnigen Tagen entstehen, werden momentan ins Netz abgegeben und sollen künftig über die Energiegenossenschaft Elsbeere-Wienerwald innerhalb der Gemeinschaft verteilt werden.

Verbandsobfrau Bürgermeisterin Irmgard Schibich und Betriebsleiter Franz Hössinger freuen sich über die Neuinvestition zur Förderung des erneuerbaren Stroms. „Für den Abwasserverband Anzbach-Laabental ist das ein wichtiger Schritt in Richtung Energieautarkie und Klimaschutz“, betont Schibich.

Infos zum Thema:

www.klimafonds.gv.at, www.klimaundenergiemodellregionen

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