Möbel für das Homeoffice: „Officebox“ entwickelt. Der Eichgrabener Christian Hasenauer betreibt das Unternehmen DOHAS. Den Lockdown hat der Unternehmer dazu genützt, um einen Arbeitsplatz für das Homeoffice zu bauen.

Von Andrea Stoiser. Erstellt am 13. Januar 2021 (04:28)
Die Officebox vereint Stauraum, Arbeitsfläche und Sitzgelegenheit in einem einzigen, kompakten Schrankmöbel. Die Inneneinrichtung ist frei gestaltbar.
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Christian Hasenauer entwickelte die „Officebox“.
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2021 war ein Jahr mit vielen Einschränkungen, Entbehrungen und Herausforderungen. Und genau diese Herausforderungen haben manche Menschen positiv nutzen können. So auch der Eichgrabener Christian Hasenauer, der die Firma DOHAS Innenarchitektur und Designmanufaktur betreibt: Er hat die „Officebox“ ins Leben gerufen.

„Ich hatte immer schon eine große Begeisterung dafür, mir neue Konzepte und Produktideen einfallen zu lassen, die den Puls der Zeit treffen und einen wahren Mehrwert für die Menschen liefern“, erzählt Christian Hasenauer. Die Idee zur Officebox entstand zum Beginn des ersten Lockdowns im März. „In den Zeitungen las man täglich davon, wie 100.000 Mitarbeiter schlagartig von heute auf morgen ins Homeoffice wechselten und Schüler ins Distance Learning geschickt wurden. Prinzipiell war Homeoffice etwas, was sich ein Großteil der Arbeitnehmer schon lange gewünscht hat. Die wenigsten verfügen aber über eine adäquate Einrichtung, geschweige denn über den nötigen Platz zum Arbeiten zuhause.“

„Der Arbeitstag beginnt und endet mit dem einfachen Öffnen und Schließen der Türen.“ Christian Hasenauer

Da eines der größten Themen in der Firma DOHAS mobile und kompakte Raumsysteme sind, hat sich der Innenarchitekt daran gesetzt, ein Produkt zu entwickeln, das es auf jedem noch so kleinen Raum ermöglicht, einen persönlichen Arbeitsplatz zu schaffen, der ein produktives Arbeiten sowie Lernen ermöglicht. So entstand die Officebox.

Die Herausforderung für Christian Hasenauer bestand darin, einen kreativen Arbeitsraum zu schaffen, in dem es sich ungestört produktiv sein lässt. Gleichzeitig sollten Arbeits- und Privatleben klar voneinander getrennt sein. Die Officebox ist seine Lösung – der Arbeitstag beginnt und endet mit dem einfachen Öffnen und Schließen der Türen.

„Wir haben zu Beginn des Sommers die ersten Prototypen konzeptioniert und Anfang Herbst die erste Version der Officebox herausgebracht. Diese wurde von einer Handvoll ausgewählten Kunden getestet - anschließend haben wir das Feedback und die wertvollen Inputs eingearbeitet und rechtzeitig zum Jahresende eine neue, ausgereifte Version vom Produkt entwickelt“, freut sich der Unternehmer.

„Wir haben zu Beginn des Sommers die ersten Prototypen konzeptioniert und Anfang Herbst die erste Version der Officebox herausgebracht"

Mit dieser wird sich die Firma DOHAS heuer an ein breiteres Zielpublikum wenden. Mit der Officebox richtet sich das Unternehmen nicht nur an private Arbeitnehmer oder Schüler im Homeschooling, sondern in weiterer Folge auch an die Arbeitgeber. „Den Firmen ermöglichen wir, ihre Angestellten beim Einrichten eines kompakten und personalisierten Arbeitsplatzes für Zuhause zu unterstützen“, meint Christian Hasenauer.

Das Unternehmertum wird in der ganzen Familie gelebt. Christian Hasenauer selbst ist seit über zwanzig Jahren in den genannten Bereichen selbstständig tätig und führt mit Arnim Dold das Unternehmen DOHAS / Dold und Hasenauer OG. Sein Sohn Simon Hasenauer gründete nach seinem Studienabschluss seine eigene Firma „warrify“, mit der er seinen Auftritt bei 2 Minuten 2 Millionen hatte.

Durch die unterschiedlichen Bereiche, in denen die Familienmitglieder tätig ist, ergeben sich innerhalb der Familie zum Teil sehr spannende Synergien und Anknüpfungspunkte zwischen der digitalen Welt und der offline-Welt. „So haben wir beispielsweise bereits gemeinsam Designkonzepte für warrify erstellt und umgekehrt wurden schon Online-Kampagnen und Website-/Landingpages, wie zuletzt für die Officebox, für DOHAS erstellt“, ist Christian Hasenauer stolz.