Neulengbacher jobbte im Ö3-Studio. Ferialpraktikum Max Berwanger besucht die Handelsakademie in St. Pölten, in den Ferien war seine Stimme in ganz Österreich zu hören.

Von Christine Hell. Erstellt am 08. September 2016 (05:51)
NOEN, Ö3/Roman Pfeiffer
Max Berwanger aus Neulengbach war im Juli und im August Praktikant in der Ö3-Redaktion. Er war unter anderem in der Ö3-Drivetime-Show gemeinsam mit Olivia Peter und Peter L. Eppinger zu hören. Im Bild mit Ö3-Moderatorin Olivia Peter im Ö3-Studio.

Aufmerksamen Ö3-Hörern dürfte es diesen Sommer nicht entgangen sein: Die Stimme eines jungen Neulengbachers war, gemeinsam mit Olivia Peter und Peter L. Eppinger, im Radio zu hören. „Als ich die Ferialjob-Zusage von Ö3 bekommen habe, bin ich mitten in der Englischstunde freudig aufgesprungen“, berichtet Max Berwanger.

Der 18-Jährige, dessen Kindheitstraum es ist, hinter dem Mikrofon zu stehen, besucht die Europaklasse der Handelsakademie in St. Pölten. „Ich bin unglaublich neugierig und ich rede viel und sehr gerne“, beschreibt sich der junge Mann selbst.

Kein Arbeitstag gleich

Bei Ö3 sei kein Arbeitstag gleich, jeden Tag gebe es neue, interessante Themen. „Und es ist unglaublich interessant, wie viel sich hinter den Kulissen von Österreichs größtem Radiosender abspielt“, berichtet der Praktikant. „Ich habe die Möglichkeit, in wirklich alles, was Ö3 tut, einen Einblick zu bekommen. Besonders beeindruckt war ich vom lockeren Umgang untereinander, man fühlt sich sofort im Team aufgenommen.“

Das Aufgabengebiet für Max Berwanger war umfangreich: Ideen zu sammeln, recherchieren, texten, schneiden und sprechen. Ab August wurde Max Berwanger von Peter L. Eppinger für die Rubrik, „Sommerjobs der Promis“ ins Studio geholt. „Die habe ich dann jeden Tag vorbereitet und nachmittags on air mit ihm oder Olivia Peter gemeinsam präsentiert.“

Eigene Ideen durften umgesetzt werden

Besonders von Ö3-Drivetime-Show-Moderator Peter L. Eppinger, mit dem er sehr viel im Studio zusammengearbeitet hat, habe er unglaublich viel lernen können, so Berwanger. „Das mach‘ ma schon, Max“, war dabei von Peter L. Eppinger immer wieder zu hören.

Er sei sehr herzlich im Studio aufgenommen worden und man habe ihm auch sehr schnell Verantwortung übertragen, erzählt der junge Neulengbacher. Seine eigenen Ideen wurden auch gleich umgesetzt, nach dem Motto: „Super, mach die Gschicht. Und wenn’s gut ist, dann spielen wir‘s gleich!“

Die Studios seien sehr groß, modern und hell, mit vielen Fensterelementen, erzählt der 18-Jährige, „und es läuft alles viel weniger streng ab, als ich gedacht hätte.“ Besonders erstaunt hat ihn, dass hinter den Moderatoren in vielen Sendungen ein ganzes Team an Redakteuren werkt, die Sendung vorzubereiten und dem Moderator zuzuarbeiten. „Wenn man zum ersten Mal einen Fuß ins Studio setzt, ist man erst einmal tief beeindruckt von den vielen Knöpfen und Reglern, die der Moderator kennen und bedienen muss.“

Das wirklich Tolle am „Radio machen“ sei aber nicht nur die Kreativität und das Spielen mit Sprache, so Berwanger „sondern es ist die Tatsache, dass man mit jedem Thema, mit dem man sich auseinandersetzt, selbst ein bisschen mehr von der Welt lernt.“