Franz-Riegler ist FF-Chef in Altlengbach. Der bisherige Kommandant-Stellvertreter Christian Franz-Riegler wurde an die Spitze des Kommandos gewählt. Er folgt auf Josef Zinner. Neuer Stellvertreter ist Martin Kraus.

Von Ernst Klement. Erstellt am 05. Februar 2021 (03:23)
Nach der Wahl: Kassier Wolfgang Widauer, Leiter des Verwaltungsdienstes Christian Schmölz, Kommandant Christian Franz-Riegler, Kommandant-Stellvertreter Martin Kraus, ehemaliger Kommandant Josef Zinner und Bürgermeister Michael Göschelbauer (v.l.).
FF Altlengbach

An der Spitze des Kommandos der Feuerwehr Altlengbach gibt es einen Wechsel: Nach zehn Jahren stellte sich Kommandant Josef Zinner nicht mehr der Wahl. „Ich mache Platz für einen Jüngeren“, ließ er schon im Vorfeld wissen.

Daher kam es im Feuerwehrhaus – unter Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen – zur Wahl eines neuen FF-Chefs: Zwei Kandidaten stellten sich für die Funktion zur Verfügung. Kommandant-Stellvertreter Christian Franz-Riegler und Martin Kraus. Franz-Riegler, der seit 33 Jahren bei der Feuerwehr Altlengbach ist und schon zehn Jahre lang als Stellvertreter tätig war, setzte sich bei der Wahl durch. Für ihn war es überhaupt kein Problem, dass es einen Gegenkandidaten gab. „Unsere Wehr hat so viele junge, hervorragende Kameraden, die alle auch Verantwortung übernehmen“, sagt Franz-Riegler.

„Sie sind bestens gerüstet für die vielfältigen Aufgaben.“ FF-Chef Christian Franz-Riegler

Besonders freut er sich, dass er mit dem 33-jährigen Martin Kraus einen neuen Kommandant-Stellvertreter an seiner Seite hat. „Martin Kraus hat hervorragende Jugendarbeit geleistet und zeigt, dass die FF Altlengbach für die Zukunft gerüstet ist“, so der neue FF-Chef. Als Verwalter wurde Christian Schmölz wieder ernannt. „Christian Schmölz führt als Verwalter die Feuerwehr bereits seit zehn Jahren hervorragend“, sagt Franz-Riegler. Daher sei auch die Wehr für die Zukunft bestens aufgestellt.

Autobahn-Einsätze werden stets bewältigt

Die Herausforderungen sind groß: Die Feuerwehr Altlengbach ist eine Stützpunktfeuerwehr, die nicht nur im Abschnitt zum Einsatz kommt. Zusätzlich mit dem Autobahnknotenpunkt Steinhäusl, einem der meist frequentierten Autobahnknotenpunkte Österreichs, ist eine zusätzliche Herausforderung gegeben. „Am Dienstag hatten wir in der Nacht wieder einen großen Einsatz auf der A21, da viele Lkw und Pkw auf der Autobahn bei Hochstraß hängen geblieben sind. Wir konnten mit drei Einsatzfahrzeugen die Fahrzeuge wieder fahrbereit machen, sodass in der Früh die A21 wieder geöffnet wurde“, fasst der Kommandant zusammen, welche enormen Herausforderungen warten. Insgesamt bewältigte die Feuerwehr Altlengbach im vorigen Jahr 149 Einsätze (acht Brandeinsätze, 132 technische Einsätze).

Wichtig ist Franz-Riegler der Ausbildungsstand seiner Leute: „Sie sind bestens gerüstet für die vielfältigen Aufgaben, aber vor allem bestens motiviert, alle Herausforderungen zu meistern.“ Froh ist der Kommandant zudem über die Hilfen: „Durch Corona konnten unsere Veranstaltungen nicht durchgeführt werden, doch die Bevölkerung unterstützte uns finanziell enorm, dafür ein großes Dankeschön. Auch die Gemeinde unterstützt uns finanziell immer hervorragend.“ Franz-Riegler hofft, dass im Sommer die Normalität zurückkommt. Und dass im August das Feuerwehrfest so wie früher gefeiert werden kann.